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Fehler vermeiden

Es gibt viele Wege Besucher zu vergraulen. Einige oftmals gut gemeinte Maßnahmen verärgern den Surfer eher als ihm oder Ihnen zu helfen. Man könnte denken solche Fehler machen nur blutige Anfänger, doch überprüfen Sie doch mal Ihre Internetpräsenz.

Under Construction
Nichts ist so fehl am Platz, wie ein Hinweis, dass diese Seite noch nicht fertiggestellt ist. Preisen Sie nichts auf Ihrer Seite an, was noch nicht verfügbar ist! Under Construction-Seiten nerven den Besucher und er wird Sie damit bestrafen, dass er wohl nicht wieder auf Ihre Seite kommt.

Bannerflut
Niemand wird Ihre Seite für so interessant halten, dass er sich zuerst 10 Werbebanner anschaut, bevor er zum Inhalt kommt. So können Sie vielleicht den Sponsoren etwas Gutes tun, aber wenn der Surfer nicht schon längst wieder auf der nächsten Seite ist, dann haben Sie ihn vielleicht an einen Sponsor verloren!

Imagemaps
Ihre Navigation sollte unter jeden Umständen sichtbar und bedienbar sein, manch einer stellt beim Surfen die Darstellung von Bilder ab und kann dann nicht durch Ihre Seite surfen.

Exotische Schriftarten
Es gibt viele verschiedene Schriftarten für die verschiedenen Betriebssysteme, doch nur wenige Nutzer haben alle auf Ihrem Computer installiert. Schriften, wie Arial, Verdena oder Helvetica sind die Standartschriften ohne “Füßchen”, Times New Roman, Times und Serif sind der Standart mit “Füßchen”. Sie sollten immer mehrere Schriften in Ihren (<FONT>-Tags, getrennt durch Kommata, verwenden.

Keine Seitentitel
Sie sollten jeder Seite einen eigenen Seitentitel (<TITLE>Seitentitel</TITLE>) geben. Mit Titeln, wie “Seite 2″ oder “unbenannt” kann niemand etwas anfangen!

Keine ALTernativtexte
Sie sollten jedem Bild einen alternativen Text (<IMG ALT=”Beschreibung”>) zuweisen. Wird das Bild mal nicht oder nicht schnell genug geladen, weiß man schon ungefähr, was es darstellen wird. Angaben, wie 5,82 KB, die den Speicherbedarf der Grafiken anzeigen, gehören NICHT in den ALT-Text!

Lange Ladezeiten
Sie sollten Ihre Seiten nicht überladen, denn kein Besucher wartet minutenlang, nur um Ihre Seite zu sehen. So verärgern Sie trotz genialer (speicherintensiver) Effekte viele Besucher.
Profis können sich das eher leisten, da sie meist exklusive Inhalte bieten und die Besucher dann geduldiger sind.

Guter Deutsch
Rechtschreibfehler kann man zwar nicht immer vermeiden, Sie sollten Ihre Texte aber vor der Veröffentlichung von Freunden oder Bekannten durchlesen lassen.

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Webdesign: Tipps, damit es nicht zur Katastrophe wird
Für Besucher gestalten

(CBS | 30.08.01)

Diskussion zum Thema:

11 Kommentare zu “Fehler vermeiden”
  • Fred 18.10.02, 12:05

    Im Internet kann man seine Homepage nach HTML-Fehlern durchsuchen. Auch Tips zu einzelnen Seiten werden angeboten.
    Der Alt-Tag bei Grafiken steht bei dem meißten Diensten ganz oben.

    In der heutigen Zeit, so find ich es zumindestens, ist es quatsch zu jedem Bild, das auf der Homepage ist, einen Alt-Tag zu erstellen.

    Viele Bilder sind gar nicht so groß (wenn man sie ins JPEG oder GIF-Format speichert) und die meißten Surfer haben mindestens ein 56K-Modem oder höher.

    Es gibts natürlich einige Seiten im Netz, die BMP-Bilder verwenden. Diese kann der Netscpae Browser in allen Versionen nicht anzeigen. Nur bei solchen ist ein ALT-Tag von Bedeutung.

    Entweder ist ein Bild im angegebenen Pfad vorhanden, oder nicht. Alle Besitzer einer Homepage prüfen normalerweise vorher, ob’s die Bilder überhaupt gibts.

  • amauf 18.10.02, 12:17

    Gerade der ALT-Tag bei Bildern ist besonders wichtig zum Beispiel für Sehbehinterte!
    Ich finde diesen alternativen Text gar nicht so schlecht. Schließlich wird er auch angezeigt, wenn das Bild geladen wurde und man mit der Maus auf das Bild geht.
    Kann man doch dort nochmal eine keine Beschreibung zum Bild lesen.

  • Fred 18.10.02, 12:22

    Das ist ein guter Gegengrund!

    Auf meiner privaten Homepage hab ich viele Fotos. Wenn man mit der Maus rüberfährt, erscheint auch ein ALT-Text zu dem Bild. ;-)

    Also ist ein ALT-Text bei einigen Dingen schon nützlich.

  • cbs 18.10.02, 15:36

    Richtig… gerade in Anbetracht, dass es wohl jetzt sogar ein Gesetz geben soll, das vorschreibt Websites behindertengerecht zu gestalten, ist der ALT-Tag das Mindeste… ;-)

  • hpfans 18.10.02, 16:06

    Ein Gesetz?
    So langsam frag ich mich, welche Wege es noch gibt, um Webmaster aus dem Internet zu vergraulen.

    Jonas

  • Fred 18.10.02, 16:46

    Was muss man machen, um eine Seite behindertengerecht zu gestalten?
    Ich kann mir darunter garnichts vorstellen.

  • cbs 18.10.02, 16:47

    Leider zu viele… ;D

  • cbs 18.10.02, 16:49

    War für Jonas… einen Artikel zu diesem Thema haben wir auch:
    Barrierefreies Webdesign: “Nur-Text”-Seiten im Web?
    http://all4homepages.de/?rubrik=magazin&thema=barrierefrei

    PS: Bitte dort zum Thema weiter diskutieren…;-)

    Letzte Änderung von Christian Boris Schmidt am 18.10.02, 16:50.

  • limazwo 11.01.03, 05:56

    Bezüglich der Rechtschreibfehler muß man nicht die bekannten damit belästigen. Meist reicht es auch schon, wenn man den Text ein paap Stunden, oder gar einen Tag liegen lässt und dann selber Korrektur liest. Natürlich hilft das nicht gegen die Fehler, die keine Tippfehler mehr sind.

    Man sollte sich auch auf eine Rechtschreibung einigen und diese dann durchziehen. Wenn ‘Betttuch’, dann ‘Sauerstoffflasche’ und wenn ‘daß’, dann ‘läßt’. ;-)

    Häufig findet man dann auch noch ein paar stilistische Fehler oder Sätze, die absolut keinen Sinn geben und direkt gelöscht werden können.

    Worauf man auch achten sollte ist, daß man bei den Inhalten direkt zum Punkt kommt und nicht um den heißen Brei schreibt. Keinen Besucher interessieren Anmerkungen über Tante Emmas krumme Beine oder Onkel Jürgens verwachsene Zehennägel. Da viele Leute nur ungern auf dem Bildschirm lesen sind die Texte am besten kurz zu halten oder eine Druckversion zur Verfügung zu stellen.

    So, das wars erstmal,
    Grusz,
    L2

  • rubens 13.06.03, 14:42

    Also ich mache mir da nicht so viel Kopf drum,
    da ich zum grössten Teil bei Texten mit mehr als
    10 Zeilen immer Word oder so, zum Korregieren
    verwende. Word hat in der neusten Fassung ein
    gutes Rechtschreibtool drin.

    Selbst bei Forenbeiträgen, die ich verfasse,
    bei denen es um mehr geht als nur “Hallo”
    oder “Wie gehts?”, setze ich die Rechtschreib-
    kontrolle von Word mit ein.

    Wer sich selber seiner Rechtschreibung nicht so
    sicher ist, kann sich dadurch gut absichern
    und kann sicher sein, (fast) fehlerfreie Texte
    zu hinterlassen. (Hab das fehlende “n” noch drangehangen) >:-|

    Gruss
    Stefan
    :-)

    Letzte Änderung von Stefan Glaus am 14.06.03, 00:07.

  • chriso 13.06.03, 23:46

    @Stefan Glaus: ;-) Word hätte zwar einen Teil der Rechtschreibfehler Deines Textes verhindert, aber nicht alle (nicht böse gemeint).

    @Malte Höltken: ‘Sauerstoffflasche’ (schrieb man schon “immer” so) bedingt nicht ‘Betttuch’ (schreibt man erst seit der Rechtschreibreform so).
    Nein man sollte IMHO immer noch andere Personen Korrektur lesen lassen, habe mal Mitte der 90er Jahre für eine Firma eine vielseitige Website erstellt und erst Jahre später zufällig (allerdings selber) einen Fehler in einer Seitenüberschrift gefunden. Es sollte immer jemand anderes, der dafür aber auch geeignet ist, die Texte noch einmal durchschauen.
    Für reine Tippfehler ist Word sicher sehr gut geeignet (Erstkorrektur) aber nicht wirklich ausreichend.

    (Wer Fehler findet darf sie behalten (L) )


 
 
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Geschichte
Launch 1998
Christian Boris Schmidt startet als damals 16-Jähriger eine Website bei Geocities mit 5 MB Webspace, um Andere bei der Gestaltung eigener Websites zu unterstützen. Mit Hilfe des Weiterleitungsdienst home.pages.de wird die Seite auch erreichbar unter all.4.home.pages.de.

Eigene Domain 2000
Die Website ist erstmals unter all4homepages.de beim Webhoster Puretec (heute 1&1) erreichbar. Zuvor war die Reservierung einer eigenen Domain für den Schüler kaum bezahlbar.

Relaunch 2001
all4homepages.de bekommt nach mehreren Relaunchs das heutige Gesicht als Magazin. Blau wird zur Hausfarbe. Es folgen regelmäßige Newsberichte.

Homepage-Tools 2002
Andreas Mauf unterstützt ab sofort den Technik-Bereich. Nach einem Hosterwechsel werden für Mitglieder die ersten Homepage-Tools angeboten. Diese sind besonders beliebt, weil sie kostenlos und werbefrei sind. Es folgen die wöchentliche Kolumne und Gewinnaktionen für Mitglieder in Kooperation u.a. mit Canon und diversen Webhostern. Ende 2002 wird der erste, eigene Webserver in Betrieb genommen.

Neuer Name 2003
Zum 5. Geburtstag wurde MeinWebworker als neuer Name bekannt gegeben. Zu diesem Zeitpunkt nutzen mehr als 4.000 Mitglieder aktiv unsere Dienste. Nach dem erfolgreichen Abschluss einer IT-Ausbildung Mitte 2003 kann das Team die Arbeit am Projekt aus finanziellen Gründen nur noch teilweise fortgesetzen.

Übergangsphase 2004
Christian arbeitete seit dem Abschluss zunächst bei Zanox und Andreas machte sich mit der Idee zu Ecato als Einzelunternehmer selbstständig.

Ecato-Gründung 2005
Im Mai gründen Andreas und Christian mit Investoren Ecato, um Websitebetreiber beim Geld verdienen zu unterstützen. Kurz später müssen die Homepage-Tools von MeinWebworker leider aus organisatorischen Gründen eingestellt werden. Seit Ende 2005 können Websitebetreiber bei Ecato kostenlos in wenigen Schritten einen eigenen Marktplatz mit Preisvergleich einrichten und damit verdienen.

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