Jeder kennt das Problem: Spätestens wenn seine Email-Adresse auf einer Homepage veröffentlicht wurde, folgt eine meist endlose Flut an Spam. Wie Sie dies mit einer einfachen Maßnahme eindämmen können, lesen Sie folgend.
So lesen Spammer Ihre Adresse aus
Der einfachste Weg für einen Spammer an Ihre Email-Adresse zu kommen, ist Ihre eigene Homepage. In der Regel stellt man im Impressum oder auf anderen Seiten seiner Website eine Kontaktmöglichkeit per Email zur Verfügung. Dies ist auch sinnvoll, jedoch kann Ihre Adresse so mit Hilfe einfacher Programme, die das Netz nach solchen Angaben durchsuchen, ausgespäht werden.
Fünf Zeilen Code gegen Spam
Eine immer noch effektive Möglichkeit, das Einlesen dieser Daten für solche Sammler zu erschweren, ist es den Code mit Hilfe von JavaScript “unlesbar” zu machen. Der klassische HTML-Schnipsel zur Anzeige und entsprechenden Verlinkung von Email-Adressen könnte wie folgt aussehen:
<a href=”mailto:meineadresse@meinprovider.tld”>Schreiben Sie mir!</a>
Diese Code-Schnipsel lassen sich leicht mit Hilfe von bestimmter Software auffindig machen und auslesen. Wenn Sie diese Ausgabe mit Hilfe von JavaScript umsetzen, gelingt dies nicht mehr so leicht:
<script language=”javascript”>
var name = “meineadresse”;
var domain = “meinprovider.tld”; document.write(‘<a href=”mailto:’ + name + ‘@’ + domain + ‘”>Schreiben Sie mir!</a>’);
</script>
<noscript><a href=”kontakt.html”>Schreiben Sie mir!</a></noscript>
Das JavaScript gibt genau das Selbe aus, wie der HTML-Code weiter oben, jedoch unlesbar für automatische Datensammler. Da einige Internet-Benutzer bewusst das Ausführen von JavaScript in Ihrem Browser unterdrücken, sollten Sie wie im Beispiel angegeben einen alternativen Code (noscript) angeben, der auf ein Kontaktformular verweist. Dieses erhalten Sie z.B. als Mitglied bei MeinWebworker kostenlos und werbefrei im Mitgliederbereich unter “Homepage-Tools”. So kann Sie jeder Surfer per Email erreichen, Spammer jedoch nur schwer. Probieren Sie es aus!
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(CBS | 12.04.03)



Und wer weder Javascript – noch ein Kontaktformular verwenden möchte, für den habe ich noch den folgenden Tipp gefunden:
E-Mail als Unicode verschlüsseln – und damit das nicht zu mühsam wird, kann man auf
- http://www.lerneniminternet.de/htm/tip_spam-email.html
das passende Tool verwenden, das einem die eigene E-Mail-Adresse in den richtigen Unicode-Text umwandelt.
Dalila
Letzte Änderung von Dalila Graf am 26.04.03, 12:08.
Ja, eine passende Software dazu hatten wir auch schon im Newsletter vorgestellt. Ich bin mir jedoch noch nicht so sicher, wie wasserdicht diese Methode ist. Immerhin ist das eine reine Übersetzungssache, die man jedem Spam-Spider leicht beibringen könnte. :-|
PS: Der Quellcode wird vom Browser natürlich übersetzt dargestellt, dadurch sieht man keinen Unterschied… ;-)
Letzte Änderung von Christian Boris Schmidt am 26.04.03, 12:04.
*lach* – ich bin aber auch ein Dussel – ich hab daher das Unicode-Beispiel wieder rausgenommen – sah ja nicht besonders überzeugend aus ;-)
mmh… ok, das mit der Website ist ja schon klar, aber wie sieht es eigentlich mit den Gästebücher oder Forums bei den Websites aus ???
Können die da auch den Quellcode aus lesen, wenn ja dann gibt es kein halt mehr. Denn an mehr Adressen kann man nicht mehr kommen. Oooooohh…. :-(
gruss, :-|
mike
@Mike:
Tja, das stellt wohl ein ernstes Problem dar, ich zumindest habe eigentlich noch nie ein Gästebuch-Skript gesehen, das eMail-Adressen verschlüsselt.
Die Lösung für Gästebuchanbieter wäre natürlich, einen solchen Algorithmus in das jeweilige Gästebuch einzubauen, falls noch nicht vorhanden.
Als Benutzer geht man dem Problem am besten aus dem Weg, indem man entweder gar keine oder zumindest nicht seine Haupt-Adresse angibt…
MfG
Raphael
E-Mail-Adressen-”Verschlüsselung” per PHP (für Foren und Gästebücher z.B.):
function mail_decode($mailadr)
{
//Kleinbuchstaben
$text = “a”;
$i=0;
$code = 97;
while($i<26)
{
$mailadr = str_replace((string)$text, ‘’.$code.’;', $mailadr);
$text++ ;
$i++;
$code++;
}
//Großbuchstaben
$text = “A”;
$i=0;
$code = 65;
while($i<26)
{
$mailadr = str_replace((string)$text, ‘’.$code.’;', $mailadr);
$text++ ;
$i++;
$code++;
}
//Sonstige
$mailadr = str_replace(‘.’, ‘.’, $mailadr);
$mailadr = str_replace(‘-’, ‘-’, $mailadr);
$mailadr = str_replace(‘_’, ‘_’, $mailadr);
$mailadr = str_replace(‘@’, ‘@’, $mailadr);
return $mailadr;
}
Folgende Seite zeigt dieses Script in Aktion:
http://www.mehlior.de/mail.php
*Berichtigung weiter unten beachten*
Letzte Änderung von Christian Mehler am 27.04.03, 17:07.
@Raphael; aber auf alles verzichten was gut für Image ist, das geht nicht, besonders für Firmen sehr wichtig. ;-)
@Christian; danke für das irre Script, damit kann man schon sehr viel anfangen. ;D ;D
gruss, :-|
mike
Was mir gerade auffiel: Leider werden hier nicht die Beiträge dehtml-maskiert, deshalb müssen die unteren Zeilen wirklich heißen:
//Sonstige
$mailadr = str_replace(‘.’, ‘.’, $mailadr);
$mailadr = str_replace(‘-’, ‘-’, $mailadr);
$mailadr = str_replace(‘_’, ‘_’, $mailadr);
$mailadr = str_replace(‘@’, ‘@’, $mailadr);
Also Christian Mehler hat sich wirklich viel Mühe gemacht, aber ich muss es jetzt trotzdem sagen : der Trick mit der Unicode-Verschlüsselung ist keiner – Finger weg davon !
Das hat irgendwann mal irgendwo einer verbreitet und seither ist das gängige Meinung und wird von jedem anstandslos so übernommen. In Wirklichkeit bietet das überhaupt keinen Schutz, denn diese Verschlüsselung ist keine (sondern nur eine Ersatzdarstellung). Was selbst ein Uralt-Browser beherrscht, kann mit Sicherheit auch jeder halbwegs moderne Spam-Spider.
Der JavaScript-Schutz ist da schon besser, hat aber auch seine Nachteile und ist daher nicht perfekt.
Einziger Ausweg :
(1) kompletter Verzicht auf mailto:-Links; stattdessen Einbau eines Kontakt-Formulares -> “meinwebworker” hilft mit dem Formmailer-Tool sicherlich gern aus ;)
(2) Darstellung der eMail-Adresse als Schrift in einer Grafik, d.h. kein “Klartext”
Letzte Änderung von Thomas Linke am 28.04.03, 04:06.
Also meine Erfahrung mit dem Unicode-Schutz ist überwältigend. Nachdem ich das auf all meinen Seiten mit PHP so regel, habe ich von keinem User, der sich ins GB oder sonst wo eingetragen hat, irgendwelche Klagen über Spam mit Betreff von z:b. einer alten Bekannten :-) http://www.doashg33.d44e gehört. Und bekomme diese Mails auch selbst nicht mehr. Soweit sehe ich das schon als Schutz an.
Zu deinen Auswegen:
1) Ist Standard, was wohl die meisten größeren machen
2) Benutzerfreundlichkeit?
Und zum anderen, wenn du sowenig in den Unicode vertraust und Javascript ja auch seine Nachteile haben muss (versteht ja – sorry – nach deiner Logik auch jeder uralt Browser), dann mach die Kombi-Lösung mit Ausgabe in PHP der Form:
echo ‘<script type=”text/javascript”>’;
echo ‘var name = “‘.mail_decode(“meineadresse”).’”;’;
echo ‘var domain = “‘.mail_decode(“meinprovider.tld”).’”;’;
echo ‘document.write(‘<a href=”mailto:’ + name + ‘@’ + domain + ‘”>Schreiben Sie mir!</a>’);’;
echo ‘</script> ‘;
(Versteht zwar auch jeder Uralt-Browser, aber ist vielleicht noch besser?)
Zudem ist es klar: Selbst die Javascript-Lösung ist nicht 100%, Spammer kann man genauso als Pseudo-Compiler programmieren, der dies ausführen könnte und dann auch die Adresse hat.
Stimmt, JavaScript ist auch nicht 100%ig sicher. Ausserdem kann man das im Browser deaktivieren (weshalb z.B. eine Verwendung dieser Methode auf der “Impressum”-Seite problematisch sein kann – die muss nämlich auch ohne JS funktionieren).
Aber nochmal : die Darstellung der eMail-Adresse in Unicode-Form bringt absolut gar nichts. Wie einfach das am Beispiel Deiner Webseite (die aus dem Profil) geht, habe ich Dir soeben über dem Messenger geschrieben ;-)
Thomas, Du hast die Serverseitigen Möglichkeiten ausser Acht gelassen – welche allerdings nur funktionieren, wenn Du Deinen eigenen Mailserver programmieren kannst:
Du deklarierst die Emailadressen wie folgt: [Unix-Timestamp des Seitenaufrufs]@domain.tld. Nun musst Du nur Deinen Mailserver anweisen, jeweils nur eine Email pro Timestamp “durchzulassen”, den rest einfach zu ignorieren. Damit sind alle Deine Emailadressen, die irgendwo per Robot gelistet wurden, automatisch invalid, ohne daß die Listenbetreiber das mitbekommen. Wenn Du dann Emails bekommst, dessen Kontakt wichtig ist, kannst Du die feste Emailadresse in der Antwortmail eingeben. Diese feste Adresse ist dann gleichzeitig auch die einzige, die Du für Newsletter verwenden solltest.
Grusz,
L2
@Thomas du kannst den mailto-Link ja ohne Probleme auslesen, jedoch tritt bei den meisten Spidern momentan noch das Problem auf, dass die die Mail, dann wirklich an … schicken wollen, und diese Adresse logischerweise nicht existiert. Das du dabei nicht darauf achten musst, ist klar.
Doch die Spider machen sich momentan noch nicht die Mühe diese Zeichen umzuwandeln. Und du wirst auch nicht per Reg-Expression die Mail-Adresse überprüfen, sondern wohl nur auslesen. Zudem kann man das @ auch noch in @ schreiben, was die meisten Spider, die ihre Datenbestände auch überprüfen rauswirft, bzw. Probieren direkt an aaaa@domain zu schreiben.
Soweit halte ich dies immer noch für einen guten Schutz, vor allem aber, da ich es selbst erfahren habe.
Letzte Änderung von Christian Mehler am 28.04.03, 15:43.
@Malte: Das ist ne gute Idee, aber wo ist jetzt der Bezug zu Unicode (Thomas)?
@Unicode: Ich kann die Auffassung von Thomas nur unterstützen. Der Spider sucht einfach anstatt nach “mailto:” nach dem entsprechenden Unicode, der ja auch immer gleich ist. Den Rest übersetzt er und speichert die Daten. Also wäre ich ein Spammer könnte mein Spider das längst. Fragt sich nur, ob sich jeder diese “Mühe” macht bzw. so “schlau” ist.
Auch ein guter und einfacher, serverseitiger Schutz ist die automatische Wegwerfadresse (Kombination von PHP-Timestam und Spamgourmet), die immer nur maximal eine Email (ob Spam oder nicht) durchlässt:
http://www.meinwebworker.de/?rubrik=knowhow&thema=einwegemail
@Christian: Schon klar, mein Spammer könnte das auch, doch scheinbar verdienen diese Leute schon genug mit ihren Programmen und es gibt ja scheinbar immer noch genug ungeschützte Adressen, damit es sich lauch so lohnt.
Jedoch kann ich momentan nur wiederholen, dass die große Spam-Flut bei mir verschwand, nachdem ich die Mails in Unicode darstelle.
@Malte: Interessante Lösung, jedoch die Frage: Wie bringe ich das meinem Mailserver genau bei?
@Alle: Da wir uns ja nun schon geeinigt haben, dass es nur noch eine Frage der Zeit ist, bis die Unicode- und die Javascript-Variante am Ende sind, die Frage: Wie kann ich meine E-Mail-Adresse schützen, ohne dass ich gleich einen Formmailer benutzen muss?
Ich weiß, das das eine gute Idee ist, funktioniert auch prima. :- ) Aber das Posting bezog sich auf Thomas’ Posting vom 28.04.03, 03:19, genauer auf die zwei Möglichkeiten. Ich dachte, das wäre auch ohne Zitat klar…
Grusz,
L2
Letzte Änderung von Malte Höltken am 28.04.03, 16:00.
@Malte
Ja, stimmt. “Wegwerf – Adressen” stellen natürlich einen sehr guten SPAM-Schutz dar. Da könnte man ja auch so eine Art “Zeitfenster” definieren, sprich die Adresse ist z.B. Timestamp+12 Stunden gültig und verfällt danach automatisch. Dadurch bräuchte der Server sich nicht zu merken, welche eMail schon einmal benutzt wurde und welche nicht.
Zur Sicherheit könnte man den Timestamp auch noch irgendwie absichern (Timestamp+Checksumme o.ä.), damit ein potenzieller Spammer nicht so einfach gültige eMails “berechnen” kann.
Einziger Nachteil : der Spam-Versand wird nicht verhindert, sondern im Gegenteil noch gesteigert (und damit der Mailserver belastet), da der Spam-Spider ja stets eine andere eMail-Adresse vorfindet. Vielleicht sollte daher doch eine Error-Mail zurück gesendet werden (“DataFormatError” / “User unknown” o.ä.)
@Unicode-Thema : Spider sind mehr oder weniger darauf angewiesen, Unicode zu unterstützen. Schliesslich sollen sie nicht nur eMail-Adressen finden, sondern auch Links weiterverfolgen. Laut W3C müssen in HTML-Dokumenten diverse Zeichen einer URL als Entity angegeben werden – zum Beispiel das “&”-Zeichen (AMP). Der eine oder andere Webmaster hält sich sogar an diese Regel ;) … wenn man also auch wirklich alle Links richtig auslesen möchte, gehts nicht ohne Support der Zeichen-Ersatzdarstellungen …
Hier ist ja eine Interriesante Diskussion ob Unicode oder Java da beide nicht so gut sind hätte ich da mal eine Frage:
Wie sehe es denn mit einem so genanten Wächter aus (wie zum Beispiel ein Virusprogramm) der auf dem Server liegt und jeden angriff blockiert. ;D
ääh… ich hoffe das mich jeder jetzt nicht falsch versteht, aber ich meine ein Programm das Spider blockiert oder so, ich weiß halt nicht ob es überhaupt so ein Programm gibt. :-| ;D
gruss, :-|
mike
Das gibts mit Sicherheit, doch schneidest Du Dir damit als Webmaster selber ins Bein, weil dann auch die Suchmaschinenrobots nichts mehr lesen können.
Desweiteren sehe ich ein Problem darin, wie Du herausfinden willst, ob Du einen Spider auf der Seite hast, oder einen User. Denn sobald es ein solches Programm gibt, werden sich Spiders tarnen.
Grusz,
L2
Na ja, war so eine Idee, ich dachte das ein Spider etwas anders arbeitet als ein User der nur durch die Website sich klick.
Ach ja, die Robots sind auch noch da hatte ich ganz vergessen, stimmt die können dann auch nicht. Das muss doch schon ein sehr besonderes Programm sein !! ;D
gruss, :-|
mike
Hat sich jemand mal die Mühe gemacht, mit Hilfe von Spider-Programmen die Wirksamkeit der hier diskutierten Schutzmassnahmen zu überprüfen?
Mit Hilfe von EMail-Spyder finde ich meine Adressen nicht. Aber mit fiel auf, daß ein Großteil der Spammails nicht direkt an meine email-Adressen, sondern an die Domän-adressen meiner Heimseiten geschickt werden und ankommen.
Andere Spammer haben offensichtlich Zugriff auf Kundeninformationen von Tiscali (Email-Adressverzeichnisse o.a.) und versenden mails, selbst wenn die Adressen niemals auf Heimseiten publiziert waren.
Eine unangenehme Erfahrung hatte ich mal mit yahoo, wo einfach mal von yahoos-Seite die Kundeneinstellungen so verändert wurden, das Werbemails aktiviert wurden. Teilnehmer der gleichen emailgroup hatten das schnell bemerkt, so daß ich meine Einstellungen “zurücksetzen”
konnte, aber leiden tue ich unter den folgenden Werbeangriffen noch heute.
mvh // bernd
Letzte Änderung von Bernd Beckmann am 29.04.03, 08:57.
” Hat sich jemand mal die Mühe gemacht, mit Hilfe von Spider-Programmen die Wirksamkeit der hier diskutierten Schutzmassnahmen zu überprüfen? “
Ja, deshalb auch meine Meinung zum Unicode-Trick.
JavaScript bietet hingegen (nach meiner Methode) durchaus Schutz. Aber : wenn ich mein Geld mit dem Sammeln von eMail-Adressen verdienen würde, dann wäre sicherlich meine erste Aktion, ein Tool zu schreiben, welches JavaScript berücksichtigt. Immerhin werden auf diese Art und Weise fast ausschliesslich “hochwertige” und damit für den Spammer besonders lukrative eMail-Adressen geschützt.
@Bernd: Momentan gibt es auch viele, die einfach nur nach Domains suchen und davor häufig verwendete Kürzel wie “webmaster”, “support” oder “info” hängen. Doch trozdem rate ich niemandem, diese E-Mails zu deaktivieren, denn es sind nunmal die Standards. (*leider manchmal*):-|
@ChristianMehler:
Durch mein Internetabo bei telia habe ich fünf “kryptische” “domainadressen”, von denen die http://w1.143.telia.com/~u14303114 am meisten benutzt wird. Dort sammelt sich viel spam, die nicht einmal an info oder webmaster sondern gleich an den betreffenden telia-account u14303114 geschickt wird, obwohl die “zugehörige” email-adresse ganz anders lautet.
Ansonsten mache ich auf meinen Seiten von Javascript in Verbindung mit Unicode Gebrauch, wobei ich zur Codierung (meiner) einfachheit halber emailmask verwende, was die Arbeit der Adresschnüffler zusätzlich erschwert. Das mache ich übrigens mit allen auf meinen Seiten veröffentlichten Adressen, also auch fremden (in Terminkalendern). Ich meine, daß ich das meinen Bekannten schuldig bin.
mvh // bernd
Also mit dem Gedanken bzgl. der Erkennung von Spidern habe ich auch schon gespielt. Jeder Zugriff auf dem Webserver wird von einem Client (Useragent) verursacht. Dieser ist vom Programmierer der jeweiligen Software frei wählbar. In der Regel steht da bei einem Roboter also sowas wie …Bot oder …Spider. Beim Browser steht halt die Bezeichnung (z.B. Mozilla…). Man kann also diese an Hand dieser Angaben unterscheiden.
Mit einer serverseitigen Klausel könnte man also, sobald irgendwas mit “Bot” oder “Spider” angeben wurde eine andere Seite ausliefern. Im Falle der Email-Grabber also eine Seite ohne Email-Tags. Allerdings kann wie gesagt auch “MSIE” oder ähnliches als Useragent definiert werden, so dass der Spider die “normale” Seite bekommt. :-|
Zusatz zu Christian: Wer mehr über diese Unterscheidung wissen will, kann folgenden Code-Schnipsel (PHP) ja mal ausprobieren:
if(strpos($HTTP_USER_AGENT,’Netscape’) and (strpos($HTTP_USER_AGENT,’6.’) or strpos($HTTP_USER_AGENT,’7.’) ))
{
//Für Netscape 6.0 und 7.0
$vorlage = ‘template_nn.txt’;
}
else
{
//Für andere Browser
$vorlage = ‘template_old.txt’;
}
Jedoch bringt dies, wie schon mehrfach erwähnt, wirklich nichts …
*Noch ein kurzer Kommentar, warum ich auf Netscape teste: Kann mehr als IE!! (z.B. style=”position: fixed;”) ;D
Letzte Änderung von Christian Mehler am 29.04.03, 16:50.
QCBS: Ja, das mag sein. Doch wenn ich den Spider zum sammeln von Emailadressen bauen würde, würde ich ihn als IE oder so ausgeben. Somit liegt das Problem wiederum nicht mehr bei den Spammern…
Grusz,
L2
Also die Auschließung bestimmter Agents halte ich in diesem Fall für wenig sinnvoll, denn wie bereits erwähnt kann dieser beliebig eingestellt werden und so an den von einem normalen Browser angepasst werden.
Man darf nicht vergessen, daß es auch Email-Spyder gibt, die die Meldungen in den usenet-Newsgroups durchkämmen. Da werden ja doch die Email-Adressen im Klartext ausgegeben.
Nicht unbedingt, bzw. machen es viele Leute, die Domain und den Accountname zu vertauschen, ein nospam einzufügen oder andere Tarnungsversuche. Auch das “User dot User at domain dot com” findet man häufig, nicht nur im Usenet.
Wobei der Trend nunmehr eindeutig zum Zweitemail geht. Eineöffentliche und eine Private…. Meinereiner hat 9 Emailadressen (wg. Firmen, Studium, Projekten etc) und nur eine davon ist öffentlich…. demnach wird auch nur eine davon gespamt.
Grusz,
*lol* wer im Usenet eine “normale” E-Mail-Adresse benutzt ist selber schuld.
Habe mal mit ein paar Tests gemacht (danke GMX *bg*) mit einigen extra Mailadressen:
Email-Adresse im Rotlichtbereich Sitebesitzern hinterlassen:
gibt logischer Weise eindeutingen Spam (also nicht nur von dieser Site), aber NUR sowas (bis jetzt) und auch nur wenige dutzend im Monat.
Email-Adresse im Usenet hinterlassen:
gibt viel Spam jeglicher Couleur inkl. M$-Update/Sven etc.
Anzahl: nicht meßbar da Sven im Minutentakt vorbeischaut und das Postfach füllt, bis der Filter killt.
(die 20 MB waren innerhalb kürzester Zeit [< halbe Stunde] gefüllt)
Interessanterweise bekomme ich auf meine echten Emailadressen erst SEIT der Verschlüsselung mit Unicode (http://www.lerneniminternet.de/htm/tip_spam-email.html) Spams, mag aber auch Zufall sein :-8
Verschlüsselung mit Unicode? Hab ich da was verpasst? Unicode ist nem Spider doch sowas von egal, weil kann der auch lesen, genau wie Dein normaler Bowser auch…..
Hier die tolle unicode-Verschlüsselung auf der von Dir genannten Seite:
mail to:na me@a dress e.com
…und wie sie sehen, sehen Sie nix……
Grusz,
Letzte Änderung von Malte Höltken am 15.10.03, 20:27.
@Malte: Unicode kann bisher sogut wie kein Spider lesen, wenn du nämlich auch das “@” verschlüsselts fällt schonmal das typische Such-Zeichen raus.
Wie du argumentierst, scheinst du nicht ganz zu wissen, was Unicode ist, oder?:P
natürlich kann ein Spider auch Unicode lesen können, aber es ist viel (Zeit)aufwändiger nach ” im Unicode oder nach dem @ im Unicode zu suchen und natürlich nach mailto oder @ im Klartext als nur nach Klartext.
(ich Troll wollte hier Unicode als Code posten, wird natürlich von der Forumssoftware gleich umgesetzt) :-)
@Malte //edit by ChrisvdO
Was dein komisches ‘Unicode’-Beispiel soll (is nix unicode) kapier ich nicht.
Abgesehen davon kapieren viel DAUs tatsächlich sicher nicht, was das heißen könnte und anklickbar ist es auch nicht.
Letzte Änderung von Chris von der Osten am 15.10.03, 22:03.
@Chris: Man kann auch Unicode-Mail-To-Links machen (sind dann auch anklickbar und werden richtig umgesetzt).
Aber: Ich sage zu diesem ganzen Thema schon seit langem nur noch Kontaktformular! Und wer mir jetzt sagen will, dass die Mail-Adr. ins Impressum gehört, dem sage ich, dass das immer noch nicht stimmt. Schließlich heißt es in dem Gesetz nur (in etwa) Daten zur schnellen Kontaktaufnahme und wer an dem PC keine Mail hat, für den ist ein Kontaktformular wohl schneller und für viele andere auch.
@Christian, na ich habe selber Unicode-Mail-To-Links
Mit dem nicht klickbar habe ich Maltes “mail to:na me@a dress e.com” gemeint.
Dein Posting ist dazwischen gerutscht.
(habe es jetzt verbessert)
Letzte Änderung von Chris von der Osten am 15.10.03, 22:03.
Also ich wollte mich zum Thema ja eigentlich nicht mehr äußern, weil ein Stück weiter oben schon alles gesagt wurde. Und vielleicht gibts ja auch unter den vielen verschiedenen Robots/Spiderprogrammen 1 oder 2 Versionen, die Unicode/Entities nicht unterstützen.
Aber : wenn ein Robot/Spider überhaupt richtig funktionieren soll, dann MUSS er die HTML-Entities unterstützen. Schliesslich soll er nicht nur eMail-Adressen finden, sondern auch Links auf andere Webseiten und diese können bzw. müssen sogar laut W3C gewandelt werden (z.B. beim “&”-Zeichen). Ausserdem : was soll das für ein Mehraufwand sein ? Die Ressourcen werden schliesslich besonders beim Verbindungsaufbau/Download benötigt und Transfervolumen kostet dem Betreiber eventuell richtig Geld … was machen da die 10ms zusätzliche Rechenzeit beim Parsen nach den ganzen “Anstrengungen” zum Beschaffen der Webseite aus ??? Richtig – überhaupt nix ;)
Letzte Änderung von Thomas Linke am 15.10.03, 22:45.
Aehm Sorry Jungs, hab den Browser weggeklickt bevor ich die MSG gesehen habe. Hatte dieses mailto geblabbel aus dem Link oben entnommen und hier 1:1 reingesetzt, vielleicht ist das etwas untergegangen…..
ABER: Ich wette, dass sich der Aufwand, Unicode auch zu durchsuchen mit Sicherheit Lohnt, wenn man 1 Cent pro 1000 Emailadressen bekommt….
und @CM: Aber Du weisst was Unicode ist oder nicht? Ich meine genausogut kannst Du Deine Emailadressen in ASCII in den SRC schreiben, ändert nix… ausser vielleicht, dass ASCII von weniger Spidern gelesen werden kann als Unicode. Zumal ich für das Zeichen nur eine Zahl einsetze und somit egal ist ob ich nach Unicode suche oder nach Klartext, ASCII oder welchen Zeichensatz ich auch immer nehme. Ist de fakto nur eine weitere Variable…. Also kann ich anstatt nach “@” zu spidern auch nach 64 ; spidern, ist nämlich das selbe….
Grusz,
Letzte Änderung von Malte Höltken am 15.10.03, 22:51.
na gut ich habe noch keinen Spider programmiert, aber sicher ist ein (kleiner) mehraufwand wenn ein Spider nicht nur nach einem sondern nach mehreren Kriterien sucht, auch ein mehr an Zeitaufwand.
Worauf ich mit meiner Unicode-Bemerkung hinweisen wollte:
Erst ab (nach!) dem Zeitpunkt der Unicodierung meiner echten Mailadressen bekam ich darauf Spam!
3/4 Möglichkeiten (die ich so sehe)
- Vorlaufzeit (und Zufall) war so groß, dass die Spams erst nach der Codierung anfingen.
-Unicodierung nützt nichts
-Unicodierung schadet sogar
-Unicodierung dort (siehe Link oben) war die Ursache des Spams
Sortierung nach “Schlechtigkeit”
Ich dachte an die Etikette im Usenet, die ja verlangt, daß man keine Pseudonyme benutzt. Daraus leite ich eigentlich ab, daß man auch die email-Adresse entweder korrekt angibt oder daß sie sich erlesen lässt.
Mein Arbeitgeber hat ein eigenes Newsnet. Dort ist es klar, daß die korrekte EMail-Adresse angegeben wird. Für das Lesen und Schreiben in externen Newsgruppen müsste ich dann zur Sicherheit einen anderen Account benutzen.
Was Email-Spyder-Programme betrifft, so sind ja einige aus dem Netz herunterladbar. damit lässt sich testen, welchen Code diese verstehen können.
Ich habe auf meinen Webseiten alle EMail-Adressen unterschiedlich “versteckt”, auf einer Seite nur mit Unicode, aud den anderen Seiten mit einer Kombination von Unicode und Javascript. Die Adressen, die nur mit unicode verschlüsselt sind, haben noch keine einzige Spam bekommen, während die anderen ….: Hier ist die Lage unterschiedlich, von keiner Spam bis zu 25 am Tag.
Ob man Spam bekommt, das liegt vielleicht auch daran, ob die Adresse früher einmal in irgendeinen Katalog gelandet ist. es kommt aber auch vor, daß Adressen manuell in igrendwelchen Verteilern eingetragen werden. Letzteres geschäh kürzlich mit einer Emailadresse, die ich seit zwei Jahren nicht mehr aktiv benutze, sondern nur um Meldungen aus egroups herunterzuladen.
@Bernd Berckmann:
Ja die Netiquette im Usenet verlangt den echten Namen und ein zustellbare Email-Adresse und für letztes ist bei mir halt GMX zuständig (aber die Adresse ist trotzdem echt und richtig)
Meinen Usenet-Namen siehst Du hier auch (ist mein echter) nur habe ich hier (über Umleitungen) eine Emailadresse die zu mir “nach Hause” führt, bei GMX leere ich quasi nur das Postfach.
Danke für den Unicode-Test ;-)
Zur Umwandlung von email-Adressen in Unicode gibt es kleines Programm, namens emailmask:
http://www.freewarepage.de/download/2551.shtml
Das erleichtert die Arbeit erheblich.