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Informationen für Journalisten bereithalten

Gerade Internet-Projekte mit geringem Budget sind auf die Nennung in der entsprechenden Presse angewiesen, um bekannter zu werden. Schlau ist also, wer den Aufwand eines Redakteurs, um an Informationen über eine Website heranzukommen, so gering wie möglich hält.

Verstecken Sie sich nicht
Aktuelle Studien ergeben, dass die Mehrheit der Journalisten das Internet zur Informationsbeschaffung nutzt. Redakteure beklagen allerdings, dass nur rund die Hälfte der angesurften Websites über einen ausgewiesenen Pressebereich verfügen.
Der Pressebereich Ihrer Internetpräsenz sollte also immer leicht zugänglich sein. Platzieren Sie daher einen prominenten Link zu ihm auf jeder Seite Ihrere Website. Dazu bietet sich zum Beispiel der Seitenfuss an. Dort wird oft nach weitergehenden Informationen gesucht.
Beklagt werde auch, dass nur wenige Sites über eine Suchfunktion verfügen. In Ihrem Pressebereich sollten Sie zudem einen direkten Ansprechpartner für weitere Auskünfte, also einen Pressesprecher, nennen.

Informieren statt verbergen
Für Redakteure sind aktuelle Pressemeldungen zu Ihrem Projekt besonders interessant. Schreiben Sie also entsprechende Texte und veröffentlichen Sie Interviews (mit sich selbst), wenn Sie zum Beispiel neue Features einführen, und archivieren diese im Pressebereich. Diese können Autoren als Vorlage für Ihren Bericht verwenden oder direkt übernehmen. So erleichtern Sie die Arbeit beim Verfassen eines Hinweises auf Ihr Online-Projekt.
Um interessierten Redakteuren den regelmäßigen Weg zu Ihrer Website zu ersparen, sollten Sie auch einen Presseverteiler, ähnlich einem Newsletter, anbieten. Dort kann man sich nach Bedarf eintragen, um “up-to-date” Pressemitteilungen zu Ihrem Projekt zu erhalten. Eine Studie besagt, dass Journalisten Pressemitteilungen per Email bevorzugen. Dabei würden Sie diesen am meisten Aufmerksamkeit schenken.
Wichtig für redaktionelle Berichte über Ihre Seiten ist auch immer entsprechendes Bildmaterial. Bieten Sie also vielzählige Download-Möglichkeiten von Bildmaterial wie Logos, Teamfotos usw. in verschiedenen Auflösungen an.

Als “Dank” der Pressespiegel
Auch Redaktionen leben davon, dass Ihre Texte gelesen werden. Wenn Sie also Kenntnis von einem Bericht über Ihr Projekt erhalten, zitieren Sie diesen mit Quelle in Ihrem Pressespiegel. So können Sie zudem sozusagen als Referenz zeigen, wer schon über Sie berichtet hat.
Sind Sie erstmal in den Medien vertreten, werden sich ggf. immer mehr Redaktionen für Ihre Tätigkeiten interessieren. Präsenz zeigen ist extrem wichtig für den Erfolg einer Website, erleichtern Sie also den Zugang zu Informationen über Sie und Ihr Projekt. Die regelmäßige Pflege des Pressebereichs ist natürlich oberste Pflicht, denn wer interessiert sich schon für veraltete Informationen über Sie oder Ihre Produkte.

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(CBS | 08.11.02)

Diskussion zum Thema:

16 Kommentare zu “Informationen für Journalisten bereithalten”
  • hpfans 09.11.02, 17:32

    Hallo,

    der Artikel hier hat direkt meinen Nerv getroffen, da ich auf genau einen solchen Artikel gewartet habe. Zwar kenne ich diese einschlägigen, nichtsbringenden Tipps wie “bleiben Sie in Kontakt mit der Presse”, aber Tipps zur Erstellung eines eigenen Pressebereiches habe ich in dieser Form noch nicht bekommen können.

    Herzlichen Dank für diese Informationen!

    Jonas

  • cbs 09.11.02, 17:50

    Es freut mich, dass der Artikel Dir weiterhilft. Bei uns gibt es halt nicht nur diese 08/15 Themen, die viele andere Webmasterseiten bei sich gegenseitig “abschreiben”. ;D

  • Fred 09.11.02, 18:21

    Wo haben Sie Ihren Pressebericht?
    Will schauen, ob das auch für unsere Seite praktisch ist.

    Mit freundlichem Gruss,
    Friedrich Fröhlich

  • cbs 10.11.02, 10:36

    Unser Pressebereich ist von jeder Seite (im Seitenfuss auf Presse klicken) zu erreichen, jedoch muss der auch mal wieder etwas überarbeitet werden… ;D

  • maxv 11.11.02, 17:30

    Hi,

    ich wollte schon lange mal einen solchen schreiben, habe es aber leider immer wieder vergessen / außer Acht gelassen. Ich glaube, ich setze mich gleich mal dran ;D

    Danke, und

    MfG Max

    Letzte Änderung von Christian Boris Schmidt am 23.10.04, 15:11.

  • cbs 13.11.02, 17:06

    Und schon ist das Thema bald auch “nur” noch eines von diesen < < 08/15 Themen, die viele andere Webmasterseiten bei sich gegenseitig "abschreiben". >>

    Zum Glück habe ich noch einige andere “exklusive” Themen in der Tasche, muss nur Zeit finden, die Artikel fertigzuschreiben.

    In diesem Sinne… ;D

    PS: Nichts gegen Max, ich gehe davon aus, dass er schlauer ist und nicht nur “abschreibt”! :-)

  • Magistix 16.12.02, 09:59

    Übrigens ist ein solches Thema nicht neu…
    Es soll auch Webmasterseiten geben, die gerade diesen Aspekt der Öffentlichkeitsarbeit seit Monaten behandeln…

    Nichts destotrotz: Als Einführung und Ausführung ein gut gelungener Beitrag!

  • cbs 16.12.02, 11:40

    Sicher gibt es genug Magazine, die sich mit Pressearbeit beschäftigen. Es war auch eher eine etwas scherzhafte Bemerkung. Nichts desto trotz findet man bei uns keine “angeschriebenen” Themen, sondern wir machen uns selbst eine Kopf und recherchieren anständig. Dies lassen viele “Webmasterseiten” leider stark vermissen. :-|

  • hpfans 22.12.02, 10:56

    Wegen sehr aktueller Erfahrungen möchte ich hier noch etwas zum Artikel sagen: es ist in der Tat sehr wichtig, vor allem BILDMATERIAL zur Verfügung zu stellen.

    Einige Redakteure schreiben nur deswegen Artikel, weil es schon vorgefertigtes, copyright-freies Bildmaterial (Screenshots usw.) oder auch Bilder der Macher usw. gibt. Und in der Umkehrung werden Artikel auch nicht geschrieben, weil der “Aufwand” für die selbstständige Erstellung solcher Bildmaterialien manchen Redakteuren zu groß ist.

    Jonas

    Letzte Änderung von Jonas Hahn am 05.01.03, 09:34.

  • limazwo 05.01.03, 01:33

    Ich frage mich gerade, in wieweit dieser Artikel auf reine Informationsseiten oder Portale zutrifft. Denn mit meinem Portal bin ich ja eigendlich derjenige, der die Presseseiten anderer Anbieter durchforstet. Daher kann ich den Nutzen diverser Newsletter durchaus nachvollziehen. Nur ich krieg regelmäßig “so’n Hals” wenn ich Newsletter krieg die nur daraus bestehen, daß der Zähler weiter nach oben gesetzt wurde oder das Navigationsmenü überarbeitet wurde.

    Ich muß hier noch mal schauen, mit Sicherheit finde ich noch Tipps zu Newslettern oder? Dann werd ich die dem einen oder anderen mal zuschicken ;D

    Gruß,
    L2

  • cbs 05.01.03, 02:55

    Also all 4 homepages.de ist ja auch solch eine “Portal” und unsere Redaktion ist auch nur am Lesen von Pressemitteilungen, dennoch haben auch wir einen Pressebereich (und eigenen Presseverteiler), um interessierten Journalisten einige Infos zur Verfügung zu stellen. Schließlich wären wir nicht “so” bekannt, wenn niemand über uns berichtet hätte (wie z.B. Kostenlos.de). ;-)

  • semo 17.06.03, 21:12

    Alter Artikel aber immer noch brandaktuell. Manche Betreiber unterschätzen die Pressearbeit. Auf einer Firmenseite ist ein eigener Pressebereich unverzichtbar. Dank einer Pressemitteilung zu einem Tag der Offenen Türe eines Autohändlers, hat dieser kostenlos Werbung durch einen regionalen Radiosender bekommen. Was meinen sie wie der froh war, dass wir ihn zu einem Pressebereich geraten haben.

  • cbs 18.06.03, 10:30

    Richtig, ich kann sagen, dass ich in letzter Zeit einiges an Erfahrung im Zusammenhang mit der Presse gemacht habe. Am besten ist es wirklich, wenn man nicht nur die Informationen zur Verfügung stellt, sondern sich immer wieder persönlich meldet und nach dem Stand der Dinge fragt. Nur so kann man etwas erreichen. Die Basis dafür ist die beständige Pressearbeit und Archivierung, denn manchmal braucht es mehr als eine Mitteilung, die dann gebündelt zu einer Nennung führen. ;-)

  • hpfans 30.08.03, 19:32

    Das Thema wird wieder aktuell – für mich zumindest. Ich möchte Mitte Oktober einen Pressebereich launchen, habe aber noch einige (Um-)Fragen:

    1. Soll ich Bildmaterial direkt reinstellen oder nur “on-demand”? On-Demand wäre geschickter, meine ich, weil ich ja dann die Kontrolle darüber habe, wer wie was über uns berichten will / berichtet.

    2. Ich werde den Pressebereich von der Frontpage aus linken, habe aber vor, an Presseleute, die anfragen, ein Passwort zu vergeben, d. h. den gesamten Bereich per Passwort zu schützen. Wenn schon die private Telefonnummern drin steht, dann sollten wenigstens nur die richtigen zugreifen dürfen.

    Was meint ihr?

    Letzte Änderung von Jonas Hahn am 30.08.03, 19:36.

  • korre 30.08.03, 19:58

    Also ich persönlich halte beide Optionen in deinem Falle für “übertrieben”. Hp-Fans.de ist zwar sicherlich schon eines der größeren Projekte mit vielen Interessenten, allerdings wird wohl nicht so schnell die Situation vorherrschen, dass dir die werten Pressevertreter die Bude einrennen und jede Woche jeman da ist, der einen Artikel schreibt. Was ich sagen will: Passwortabfragen und Einloggen halte ich hier für überzogen/übertrieben und schreckt vielleicht sogar den ein oder anderen Webjurnalisten davon ab, mal noch “schnell eben” was über dich und dein Projekt zu schreiben, wenn er sich erst anmelden muss, um an Material zu kommen.

    Zu deiner Telefonnummer-Sorge: In dem Momemt, wo du eine Domain anmeldest hat sich das sowieso gegessen und theoretisch könntest du sie auch direkt in das Impressum schreiben, denn:
    Ein Blick in deine Domaindaten (z.B. mit “MeinWhois” *lol*) und man hat zu deinem Namen auch gleich noch die Adresse. Nachnahme und Wohnort schnell eingetippt in das Internettelefonbuch (www.dasoertliche.de) und schon bekommt die Telefonnummer der ***********. :-)

    Also daran sollte es nicht scheitern, einen offenen Pressebereich einzurichten… Letzendlich ist das aber auch immer so ein bisschen eine Geschmackssache, was man für besser hält. Um wirklich eine “Kontrolle” zu haben, kommt man um einen Passwortschutz natürlich nicht drum herum. Ist nur die Frage, ob man die “Kontrolle” hier wirklich braucht…

    //Admin: Adresse auf Wunsch von Jonas unkenntlich gemacht.

    Letzte Änderung von Christian Boris Schmidt am 08.10.04, 19:33.

  • hpfans 30.08.03, 20:06

    Hallo Daniel,

    ich will lediglich aus der Vergangenheit lernen. Allerdings ist der Weg, an meine Daten zu kommen, wesentlich leichter, wenn ich alles gleich öffentlich mache (d. h. als Speziellen Content im Pressebereich).
    Meines Erachtens ist diese Kontrolle schon nötig, nicht, um bei den Presseleuten Exklusivität oder sonst was zu erwecken, viel mehr um – im Gegensatz zur Vergangenheit – den direkten Draht zwar greifbar zu machen, trotzdem selektieren zu können, wer einen leichten Weg gehen darf, wenn er bei uns anrufen will, und wer einen schweren gehen muss, um mich nicht zu erreichen :P

    Jede Woche werden sie auch nicht einrennen, Daniel, sonst würde der Pressebereich auch ja schon früher online kommen ;-)

    Letzte Änderung von Jonas Hahn am 30.08.03, 20:08.


 
 
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Geschichte
Launch 1998
Christian Boris Schmidt startet als damals 16-Jähriger eine Website bei Geocities mit 5 MB Webspace, um Andere bei der Gestaltung eigener Websites zu unterstützen. Mit Hilfe des Weiterleitungsdienst home.pages.de wird die Seite auch erreichbar unter all.4.home.pages.de.

Eigene Domain 2000
Die Website ist erstmals unter all4homepages.de beim Webhoster Puretec (heute 1&1) erreichbar. Zuvor war die Reservierung einer eigenen Domain für den Schüler kaum bezahlbar.

Relaunch 2001
all4homepages.de bekommt nach mehreren Relaunchs das heutige Gesicht als Magazin. Blau wird zur Hausfarbe. Es folgen regelmäßige Newsberichte.

Homepage-Tools 2002
Andreas Mauf unterstützt ab sofort den Technik-Bereich. Nach einem Hosterwechsel werden für Mitglieder die ersten Homepage-Tools angeboten. Diese sind besonders beliebt, weil sie kostenlos und werbefrei sind. Es folgen die wöchentliche Kolumne und Gewinnaktionen für Mitglieder in Kooperation u.a. mit Canon und diversen Webhostern. Ende 2002 wird der erste, eigene Webserver in Betrieb genommen.

Neuer Name 2003
Zum 5. Geburtstag wurde MeinWebworker als neuer Name bekannt gegeben. Zu diesem Zeitpunkt nutzen mehr als 4.000 Mitglieder aktiv unsere Dienste. Nach dem erfolgreichen Abschluss einer IT-Ausbildung Mitte 2003 kann das Team die Arbeit am Projekt aus finanziellen Gründen nur noch teilweise fortgesetzen.

Übergangsphase 2004
Christian arbeitete seit dem Abschluss zunächst bei Zanox und Andreas machte sich mit der Idee zu Ecato als Einzelunternehmer selbstständig.

Ecato-Gründung 2005
Im Mai gründen Andreas und Christian mit Investoren Ecato, um Websitebetreiber beim Geld verdienen zu unterstützen. Kurz später müssen die Homepage-Tools von MeinWebworker leider aus organisatorischen Gründen eingestellt werden. Seit Ende 2005 können Websitebetreiber bei Ecato kostenlos in wenigen Schritten einen eigenen Marktplatz mit Preisvergleich einrichten und damit verdienen.

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