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Einweg-Email-Adressen für Ihre Website

Mit Hilfe des folgenden PHP-Skriptes und einer kostenlosen Email-Adresse bei Spamgourmet können Sie verhindern, dass Sie ständig Spam über Ihre Webseiten erhalten. Probieren Sie es aus…

So sammeln Spammer Email-Adressen
Sie haben sich sicher auch schon einmal gewundert, warum Sie Spam an eine Email-Adresse erhalten, die Sie eigentlich nicht für Newsletter, Gewinnspiele usw. verwenden. Die Ursache ist dann in der Regel Ihre Homepage. Sobald Sie Ihre Email-Adresse auf Ihren Internetseiten veröffentlichen, kann diese mit Hilfe sogennanter Spam-Spider “eingesammelt” werden. Diese kleinen Programme sind den ganzen Tag auf der Suche nach dem typischen HTML-Code für die Ausgabe von Email-Kontakten. Wurde ein solcher Codeschnipsel gefunden, speichert der Spider die Adresse in der Spam-Liste und schon erhalten Sie unerwünschte Email-Werbung.

Spamgourmet verschlingt unerwünschte Emails
Der kostenlose Service Spamgourmet stellt Ihnen eine Email-Adresse zur Verfügung, bei der Sie einstellen können, wie viele Nachrichten Sie in jedem einzelnen Fall erhalten möchten. Nach der einfachen Registrierung und Bestätigung können Sie beliebig viele Adressen nach dem Muster “irgendwas.x.benutzername@spamgourmet.com”. Unter irgendwas geben Sie jeweils eine beliebige Zeichenfolge wie z.B. “newsletterxyz” an und anstatt “x” die Anzahl der erwünschten Nachrichten, die Sie empfangen möchten. Anhand Ihres Benutzernamens kann Spamgourmet die erbetenen Mitteilungen dann an Ihre direkte Email-Adresse weiterleiten.

So erzeugen Sie eine ständig neue Einweg-Email-Adresse
Normalerweise kann sich der Spammer zurücklehnen, sobald er eine Adresse auf Ihrer Website ermittelt hat, und Sie Monate oder Jahre lang mit Spam belästigen, da man seine Email-Adresse meist nur sehr selten ändert. Um also bei jedem Aufruf eine neue Email-Adresse zu erzeugen, können Sie folgendes PHP-Skript verwenden, vorausgesetzt Ihr Webspace unterstützt dies:

<?php
//Tragen Sie Ihren Spamgourmet-Benutzernamen ein:
$benutzername = “meinwebworker”;

//Ab hier sollten Sie nichts mehr verändern!
$timestamp = date(U);
$wegwerfemail = $timestamp.”.1.”.$benutzername.”@spamgourmet.com”;

//Ausgabe des HTML-Codes:
print “<a href=”mailto:”.$wegwerfemail.”"> “.$wegwerfemail.”</a>”;
?>

Und so sieht das Ergebnis dann zum Beispiel aus:
“.$wegwerfemail.”“; ?>

Endlich weniger Spam
Veröffentlichen Sie also “nur” eine Wegwerf-Email-Adresse à la Spamgourmet mit Hilfe des oben genannten Skriptes auf Ihren Internetseiten, kann der Spammer Sie nur einmal unter dieser erreichen. Trotzdem kann man Sie auch aus “anständigen” Gründen weiterhin per Email kontaktieren. Ist der Kontakt hergestellt, können Sie vertrauenswürdigen Personen Ihre “echte” Email-Adresse nennen, um den Kontakt aufrecht zu halten.

Links zum Thema:
Spamgourmet – Verschluckt unerwünschte Emails

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Alles zu Spam

(CBS | 12.04.03)

Diskussion zum Thema:

9 Kommentare zu “Einweg-Email-Adressen für Ihre Website”
  • lilo 23.04.03, 12:43

    Vielen Dank an dieser Stelle für den Tipp mit Spamgourmet.

    Habe es am Wochenende getestet und für sehr gut befunden. Konnte mich endlich bei einer Seite registrieren, bei der schon aus den AGB zu entnehmen ist, dass sie gern Adressen weitervermitteln ;-) Habe dann auch erwartungsgemäß sofort einen Tag später an die Gourmet-Adresse entsprechende Post erhalten.

    Sehr praktisch beim Eingang der Mails: Die Anzeige der über diese Adresse noch zu erhaltenden Mails. Individuell einstellbar von 1 – 20.

    Dalila

  • hpfans 20.05.03, 16:45

    Schön, schön, aber dabei hat man eines nicht bedacht: die Tatsache des Missbrauchs.

    Beispiel:

    Man hat einen Chat, aus dem man wegen Werbung, Spam etc. ausgeschlossen wird (Paradoxie: Anti-Spam-Mail und Spam im Chat). Normalerweise wäre eine neu-registrierung nicht mehr möglich, dank den unbegrenzten Mail-Adressen bei spamgourmet.com ohne großen aufwand schon! Ich finde da muss sich etwas ändern, ich will nicht dauernd mails an das spamgourmet-team schicken, wenn wieder so’n typ reinkomt …. äm, das sollte jetzt nicht heißen, dass es sich bei dem chat um meinen handelt, aber: wir verstehen uns schon!

    Jonas

  • hpfans 20.05.03, 19:37

    Oder stellen wir es aus sicht einer webworker-community da: ist es wirklich sooo vorteilhaft für alle, wenn täglich 1000 Anmeldungen von aendertsichjastaendig.3.user@spamgourmet.com reinkommen?

    Jonas

  • lilo 20.05.03, 22:15

    Hm, also Missbrauch kann und wird es überall geben. Vielleicht sollte man auch gar nicht so viel Werbung für Spamgourmet machen, sonst kommt jemand womöglich noch jemand auf merkwürdige Gedanken – *honi soit qui pense y mal* oder so ähnlich.

    Aber – zu
    > “dank den unbegrenzten Mail-Adressen bei spamgourmet.com”

    Unbegrenzte E-Mail-Adressen kann man sich überall und viel anonymer bei Freemail-Anbietern holen. Als Spamgourmet-User werde ich mich hüten, die Wegwerf-Adressen für ungesetzliche Aktivitäten zu verwenden, (am Rande bemerkt, auch sonst hab ich keine Ambitionen andere mit Spam oder ähnlichem überfluten). Dort ist man immerhin registriert.

    Ich finde es halt vorteilhaft, dass man nicht Gefahr laufen muss, von irgendwoher Werbung zu bekommen, nur weil man sich für ein Spiel o. ä. registrieren muss.

    Aber wie überall gilt, jedem sein Plaisirchen :-)

  • cbs 21.05.03, 13:23

    Also ich kann der Dikussion nicht ganz folgen, aber eins kann ich sagen: Bei uns werden Spamgourmet-Emailadressen bei der Anmeldung nicht akzeptiert. ;D

    In dem oben beschriebenen Artikel geht es jedoch um eine ganz andere Anwendung: Dem Schutz der Emailadresse auf Webseiten. ;-)

  • hpfans 21.05.03, 17:37

    Schön, und schon separiert man von Anfang an als Webmaster die Eingabedaten – und ist das Sinn der Sache? Auch aus Sinn der spamgourmet-Betreiber?

    Ich wollte nur eine weitere “Anwendung” aufdenken, die mich wirklich sehr aufregt!!

    Jonas

  • chriso 16.06.03, 01:54

    @Jonas Hahn: Es ist doch durchaus üblich, dass Foren die was auf sich halten Email-Adressen von Freemailern nicht akzeptieren, wie CBS bzgl. Spamgourmet auch schreibt. Das Ausfiltern der Kunden mit solchen Mail-Adressen ist traurig aber leider nötig und wie gesagt schon länger üblich.

  • hpfans 16.06.03, 14:47

    Dabei kommt es darauf an, welchen potenziellen Mitgliederkreis man ausschließen will. Außerdem kommt es darauf an, dass bei evtl. extern gehosteten Projekten kein 100%iger Technischer Zugriff möglich ist.
    Spamgourmet ist eine tolle Erfindung und wie jede tolle Erfindung (auch Atome waren das) wird missbraucht (Atombombe?!)

    Gruß

    Jonas

  • hpfans 24.07.03, 20:55

    Neues Beispiel, weshalb ich für die Einstellung oder mindestens die Umstrukturierung des Spamgourmet-Services bin. Heute erreichte mich eine Spammail mit folgender Signatur:

    “Wenn Sie keine Post mehr von uns erhalten möchten, senden Sie uns eine eMail an xxxxweri.1.<nickname>@spamgourmet.com”

    Wetten, dass das so nicht gedacht ist?


 
 
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Geschichte
Launch 1998
Christian Boris Schmidt startet als damals 16-Jähriger eine Website bei Geocities mit 5 MB Webspace, um Andere bei der Gestaltung eigener Websites zu unterstützen. Mit Hilfe des Weiterleitungsdienst home.pages.de wird die Seite auch erreichbar unter all.4.home.pages.de.

Eigene Domain 2000
Die Website ist erstmals unter all4homepages.de beim Webhoster Puretec (heute 1&1) erreichbar. Zuvor war die Reservierung einer eigenen Domain für den Schüler kaum bezahlbar.

Relaunch 2001
all4homepages.de bekommt nach mehreren Relaunchs das heutige Gesicht als Magazin. Blau wird zur Hausfarbe. Es folgen regelmäßige Newsberichte.

Homepage-Tools 2002
Andreas Mauf unterstützt ab sofort den Technik-Bereich. Nach einem Hosterwechsel werden für Mitglieder die ersten Homepage-Tools angeboten. Diese sind besonders beliebt, weil sie kostenlos und werbefrei sind. Es folgen die wöchentliche Kolumne und Gewinnaktionen für Mitglieder in Kooperation u.a. mit Canon und diversen Webhostern. Ende 2002 wird der erste, eigene Webserver in Betrieb genommen.

Neuer Name 2003
Zum 5. Geburtstag wurde MeinWebworker als neuer Name bekannt gegeben. Zu diesem Zeitpunkt nutzen mehr als 4.000 Mitglieder aktiv unsere Dienste. Nach dem erfolgreichen Abschluss einer IT-Ausbildung Mitte 2003 kann das Team die Arbeit am Projekt aus finanziellen Gründen nur noch teilweise fortgesetzen.

Übergangsphase 2004
Christian arbeitete seit dem Abschluss zunächst bei Zanox und Andreas machte sich mit der Idee zu Ecato als Einzelunternehmer selbstständig.

Ecato-Gründung 2005
Im Mai gründen Andreas und Christian mit Investoren Ecato, um Websitebetreiber beim Geld verdienen zu unterstützen. Kurz später müssen die Homepage-Tools von MeinWebworker leider aus organisatorischen Gründen eingestellt werden. Seit Ende 2005 können Websitebetreiber bei Ecato kostenlos in wenigen Schritten einen eigenen Marktplatz mit Preisvergleich einrichten und damit verdienen.

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