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Auf der Suche nach dem Domaininhaber

Wissen Sie, ob Ihre Whois-Daten noch aktuell sind oder jemals korrekt waren? Das sollten Sie aber, denn sonst könnten Ihre Domains bald einem anderen gehören! Die kürzlich überarbeitete Whois-Datenbank der DENIC gibt Aufschluss über “.de”-Domains. Missbrauch nicht ausgeschlossen!

Wem gehört meine Wunschdomain?
Man fragt sich oft, wenn man mal wieder auf der Domainsuche ist, wem die ganzen “abgestellten” Domains gehören. Die Whois-Daten, die bei jeder NIC, dem Verwalter der jeweiligen Top-Level-Domain (TLD), abrufbar sind, geben Antwort auf diese und weitere Fragen.
Auch der Verwalter des Spitzenreiters der Landesdomains DENIC, mit 6 Millionen “.de”-Domains weltweit auf Platz zwei nach “.com”, gibt Domain-bezogene Daten bei Anfrage automatisch aus. Die sogenannten Whois-Daten (von engl. who is?, dt. wer ist?) beinhalten u.a. den Domaininhaber, den sogenannten administrativen Kontakt (admin-c), der rechtlich für die Domain verantwortlich ist, den technischen Ansprechpartner (tech-c), also dem Domain-Provider, und weitere technische Informationen.

Missbrauch erwünscht?
Leider dienen diese Daten des öfteren nicht nur informativen Zwecken. Unerwünschte Werbung und Abmahnungen führen dazu, dass der eine oder andere falsche Daten bei der Domainregistrierung angibt. Unter Umständen ein folgenschwerer Fehler. Wer seine Kontaktdaten nicht immer auf dem neusten Stand hält, muss mit dem Verlust seiner Domains rechnen. So bereits geschehen: Die ICANN, die internationale Internet-Verwaltung, griff im letzten Jahr durch und zwang alle Registrare dazu Domains mit bekannterweise unkorrekten Whois-Angaben innerhalb von 13 Tagen freizugeben, wenn diese nicht korrigiert wurden. Wer gerade im Urlaub war, musste den Verlust hinnehmen. Ein Meldedienst für vermeintlich unkorrekte Daten hilft Domain-Grabbern zudem, einfach an vergebene Domains zu kommen. Falsche Domaindaten können auch bei “.de”-Domains dazu führen, dass eine Domain nach Kündigung des Domainvertrages durch die DENIC gelöscht wird. Ein Domaininhaber sollte also seine Verpflichtung, stets für eine aktuelle Adresse und korrekte Angaben zu sorgen, nicht auf die leichte Schulter nehmen, erklärt DENIC-Pressesprecher Dr. Klaus Herzig gegenüber MeinWebworker in einem exklusiven Interview. Das Update der Whois-Daten soll jedoch über den Domain-Provider stattfinden, was oftmals kostenpflichtig ist.

Schlamperei im Namen des Kunden
Der Domaininhaber trägt auch die Verantwortung für Daten, die nicht unter seinem direkten Einfluss stehen. So haftet der Kunde für Schäden, die durch fehlerhafte Whois-Daten, damit sind z.B. auch die Namensservereinträge gemeint, mit denen der Endkunde in der Regel nur wenig am Hut hat. Also kann durch den schlampigen Umgang mancher Provider für den Kunden ein weitaus größerer Schaden entstehen, also “nur” der Verlust seiner Domain. Uns sind sogar Fälle bekannt, bei denen der Domain-Hoster trotz richtiger Angaben des Kunden, unkorrekte Kontaktdaten bei der Registrierung angab. Auf unsere Anfrage wurde nur auf das kostenpflichtige Update-Formular verwiesen. Womöglich handelte es sich hierbei nicht um einen Einzelfall. So schaffen die Provider bei sinkenden Domainpreisen zusätzliche Einnahmen.

Links zum Thema:
DENIC – Whois-Daten für “.de”-Domains abrufen
ICANN – Internet Corporation for Assigned Names and Numbers
MeinWhois 1.0 – Endlich alle Domaindaten im Überblick!

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(CBS | 02.03.03)

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Geschichte
Launch 1998
Christian Boris Schmidt startet als damals 16-Jähriger eine Website bei Geocities mit 5 MB Webspace, um Andere bei der Gestaltung eigener Websites zu unterstützen. Mit Hilfe des Weiterleitungsdienst home.pages.de wird die Seite auch erreichbar unter all.4.home.pages.de.

Eigene Domain 2000
Die Website ist erstmals unter all4homepages.de beim Webhoster Puretec (heute 1&1) erreichbar. Zuvor war die Reservierung einer eigenen Domain für den Schüler kaum bezahlbar.

Relaunch 2001
all4homepages.de bekommt nach mehreren Relaunchs das heutige Gesicht als Magazin. Blau wird zur Hausfarbe. Es folgen regelmäßige Newsberichte.

Homepage-Tools 2002
Andreas Mauf unterstützt ab sofort den Technik-Bereich. Nach einem Hosterwechsel werden für Mitglieder die ersten Homepage-Tools angeboten. Diese sind besonders beliebt, weil sie kostenlos und werbefrei sind. Es folgen die wöchentliche Kolumne und Gewinnaktionen für Mitglieder in Kooperation u.a. mit Canon und diversen Webhostern. Ende 2002 wird der erste, eigene Webserver in Betrieb genommen.

Neuer Name 2003
Zum 5. Geburtstag wurde MeinWebworker als neuer Name bekannt gegeben. Zu diesem Zeitpunkt nutzen mehr als 4.000 Mitglieder aktiv unsere Dienste. Nach dem erfolgreichen Abschluss einer IT-Ausbildung Mitte 2003 kann das Team die Arbeit am Projekt aus finanziellen Gründen nur noch teilweise fortgesetzen.

Übergangsphase 2004
Christian arbeitete seit dem Abschluss zunächst bei Zanox und Andreas machte sich mit der Idee zu Ecato als Einzelunternehmer selbstständig.

Ecato-Gründung 2005
Im Mai gründen Andreas und Christian mit Investoren Ecato, um Websitebetreiber beim Geld verdienen zu unterstützen. Kurz später müssen die Homepage-Tools von MeinWebworker leider aus organisatorischen Gründen eingestellt werden. Seit Ende 2005 können Websitebetreiber bei Ecato kostenlos in wenigen Schritten einen eigenen Marktplatz mit Preisvergleich einrichten und damit verdienen.

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