Auch oder gerade in der Technikdomäne Internet lassen sich die Herren der Schöpfung nicht gern in die Karten gucken. Allerdings sind es wieder die feinen Unterschiede, wodurch Frauen auch beim Webdesign die Nase vorn haben.
Männerprobleme
Das vermeitlich “stärkere” Geschlecht ist wie so oft zu sehr damit beschäftigt zu zeigen, was es kann. Websites von Männern müssen protzen, die technische Überlegenheit steht meist an erster Stelle. Dem entsprechend sind viele “männliche” Homepages überladen mit Schnick-Schnack. Technik begeistert Männer, ob sinnvoll oder sinnlos.
In der Natur des Mannes liegt es auch eher sachlich zu sein. Eine “trockene” Ausdrucksweise und “glattes” Design zeichnen die meisten Projekte von männlichen Webmastern aus. Das muss natürlich nicht immer schlecht sein!
Die besondere Stärke, zumindest der meisten Männer, liegt wohl im abstrakten und logischen Denken. Daher liegen sie wohl bei der Programmierung vorn.
Emotionen, die Stärke der Frau
Natürlich sind auch Männer keine gefühlslosen Klötze, aber Frauen handeln, designen und entwickeln emotionaler. Technik dient ihnen nur zur Umsetzung und wird von Frauen weniger in den Mittelpunkt gerückt. Technik soll in erster Linie funktionieren.
Gerade im Design und beim Verfassen von Texten sind Frauen oft “verspielter”. Websites mit femininem Einfluss sind oft weicher und harmonischer gestaltet und die Texte dementsprechend formuliert. Die Navigation ist weniger nach einer Baumstruktur mit logischem Zusammenhang organisiert. Emotionale Gesichtspunkte beeinflussen auch die Seitenstruktur.
Die Schwäche des weiblichen Geschlechts scheint eher beim Programmieren zu liegen. Vielleicht weil sie sich mit der Technik garnicht immer eingehend beschäftigen möchten. Wichtig ist, wie gesagt eher, dass etwas funktioniert, nicht so sehr, wie es geht.
Allerdings sind Frauen die “besseren” Schüler. Sie versuchen in der Regel von Anfang an HTML und Webdesign zu lernen, zum Beispiel in einem Kurs, und nicht quer einzusteigen. Sie erlernen weniger nach dem Motto: “Ich bring mir das alles selbst bei”, wie Männer oftmals. Das kann von Vorteil sein.
Gemeinsam sind wir stark
Besonders im Internet scheinen Frauen eine starke Gruppendynamik zu entwickeln, während ihre männlichen Kollegen eher in harte Konkurrenz ausarten. Es gibt zahlreiche Frauen-Netzwerke und Gruppenprojekte von Frauen für Frauen. Davon sollten sich die Männer ruhig öfter mal etwas abschauen.
Männer und Frauen haben also, bedingt durch Ihre von der Natur gegebenen Eigenschaften, auch im Webdesign verschiedene Stärken und Schwächen. Die Zusammenarbeit und gegenseitige Ergänzung ist auch in diesem Bereich sehr wichtig und effektiv.
Natürlich lässt sich dieses Thema nicht verallgemeinern, jedoch steckt in vielem ein Stück generelle Erfahrung.
Links zum Thema:
femity – the female business community
e-Kooperation.de – Die Kooperationsplattform
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(CBS | 25.05.02)



Ich möchte hier zwei Beispiele bringen, die eindeutig zeigen, dass auch weibliche Wesen fähig sind, erfolgreiche webmaster zu sein.
Das erste beispiel ist ziemlich kurz: eBay. Chefin davon ist eine Frau
Das zweite Beispiel handelt von meiner Lieblingsseite im Internet: GooseHead.com
Vor drei Jahren hat Ashley Power alleine angefangen, die Seite zu bauen. Mit der Zeit wuchs und wuchs das zu einem Megaportal mit vielen vielen Millionen PIs am Tag. Leider wird die Seite nun geschlossen.
Als Beispiel dafür dient GooseHead.com aber allemal!
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