MeinWebworker
   MeinWebworker


   
Seit 1998   
 
Schon eine Domain geparkt?

Der alte Traum hält mal wieder Einzug im Internet: Reich werden, ohne etwas dafür zu tun. Bei der neusten Welle der Begeisterung braucht man immerhin noch irgend eine Domain zum reich werden. Was ist an der Idee vom Domain parken wirklich dran?

Von nichts kommt nichts
Zugegeben eine Domain ist nicht nichts, jedoch kommt es hier auch auf die Betrachtung an. Aus komerzieller Sicht ist eine Domain nur dann “etwas wert”, wenn Websurfer sie eintippen oder über Links zu ihr kommen. Klicken viele Besucher zu einer Domain, steigt Ihr Wert und auch die kommerzielle Nutzbarkeit. Nun könnte man also mit Hilfe des Parking-Modells Geld verdienen. Die meisten Domains sind jedoch nur eingeschränkt kommerziell nutzbar und werden kaum aufgerufen. Dies wird sich nicht durch das Parken ändern, aber immerhin finden solche Domains dann überhaupt eine Verwendung und sind nicht nur vollkommen sinnlose Namensserver-Einträge.

Noch ein Grund Domains zu horten
Statt für den Webhoster werben ungenutzte Domains nun für Kaufhäuser, Reiseberater und Versicherungen ohne das es nennenswerte Einnahmen gibt. Der Traum vom schnellen Geld bringt sicher den einen oder anderen Domainhamster dazu, Domains eigens für das Parking zu missbrauchen. So werden wohl zukünftig noch mehr Domains zum Abstellgleis und unerreichbar für konstruktive Pläne. Wozu sollte man seine ungenutzten Domains auch freigeben, wenn man vielleicht sogar die Registrierungsgebühren durchs Abstellen auffangen kann.

Geparkt, zu verkaufen oder Under Construction?
Wie auch immer, es wird nicht einfacher an gute Domains zukommen. Die lieblosen Under Construction-Seiten der Webhoster werden Wohl oder Übel durch kommerzielle Parkplätze ersetzt werden. Wenn nicht Shoppinglinks auf den ungenutzten Domains zu finden sind, dann sicher ein Verkaufsangebot des Inhabers. Wer noch nach dem geeigneten Namen sucht und die entsprechende Domain zum “normalen” Preis erwerben will, sollte sich beeilen. Denn auch die freien Domains werden automatisch von Domainhändlern gefunden und an den Mann gebracht. Noch sind es rund 300.000 Stück und täglich werden es tausende weniger. Der Schlussverkauf hat begonnen.

Diese Artikel könnten Sie interessieren:
Weitere Kolumnen

(CBS | 08.03.03)

Diskussion zum Thema:

2 Kommentare zu “Schon eine Domain geparkt?”
  • ribok 09.03.03, 10:59

    Naja, ich sehe die Parkinggeschichte ein wenig nüchterner und bin der Meinung, dass Eigenvermarktung viel effektiver ist. Ausserdem muss Eigenvermarktung ja nicht gerade viel Aufwand bedeuten – es gibt ja auch einfachere Methoden wie Domainumleitung etc. die du teilweise auch schon angesprochen hast.
    Und wenn jemand wirklich eine Top-Domain hat, wieso sollte er sie dann parken, wenn sie ihm theoretisch mit wenig Aufwand seinen Lebensunterhalt finanzieren kann?

  • xschmitz 10.03.03, 08:54

    Man sollte nicht in Panik ausbrechen solche Kommentare sind auch schon vor zwei oder drei Jahren ausgebrochen worden und es gibt immer noch genug. Den eine Lücke im Wirtschaftssystem zu finden und dann das große Geld zu machen das ist sehr schwer, so eine Top-Domain ist bestimmt nicht geparkt. Na, die Domain parken oder horten und dann auf das große Geld zu warten kann aber auch teuer sein, oder man hat sie für die Ewigkeit an der Backe. Denn wer hat auch schon von einem Namen alle Endungen (com, net, org…).

    gruss, :-|
    mike


 
 
Shopping
Preisvergleich!
Vergleichen Sie jetzt die Preise vieler Produkte und sparen Sie durch den Einkauf im Preisvergleich bei namhaften Händlern. Mehr
       
 
Geschichte
Launch 1998
Christian Boris Schmidt startet als damals 16-Jähriger eine Website bei Geocities mit 5 MB Webspace, um Andere bei der Gestaltung eigener Websites zu unterstützen. Mit Hilfe des Weiterleitungsdienst home.pages.de wird die Seite auch erreichbar unter all.4.home.pages.de.

Eigene Domain 2000
Die Website ist erstmals unter all4homepages.de beim Webhoster Puretec (heute 1&1) erreichbar. Zuvor war die Reservierung einer eigenen Domain für den Schüler kaum bezahlbar.

Relaunch 2001
all4homepages.de bekommt nach mehreren Relaunchs das heutige Gesicht als Magazin. Blau wird zur Hausfarbe. Es folgen regelmäßige Newsberichte.

Homepage-Tools 2002
Andreas Mauf unterstützt ab sofort den Technik-Bereich. Nach einem Hosterwechsel werden für Mitglieder die ersten Homepage-Tools angeboten. Diese sind besonders beliebt, weil sie kostenlos und werbefrei sind. Es folgen die wöchentliche Kolumne und Gewinnaktionen für Mitglieder in Kooperation u.a. mit Canon und diversen Webhostern. Ende 2002 wird der erste, eigene Webserver in Betrieb genommen.

Neuer Name 2003
Zum 5. Geburtstag wurde MeinWebworker als neuer Name bekannt gegeben. Zu diesem Zeitpunkt nutzen mehr als 4.000 Mitglieder aktiv unsere Dienste. Nach dem erfolgreichen Abschluss einer IT-Ausbildung Mitte 2003 kann das Team die Arbeit am Projekt aus finanziellen Gründen nur noch teilweise fortgesetzen.

Übergangsphase 2004
Christian arbeitete seit dem Abschluss zunächst bei Zanox und Andreas machte sich mit der Idee zu Ecato als Einzelunternehmer selbstständig.

Ecato-Gründung 2005
Im Mai gründen Andreas und Christian mit Investoren Ecato, um Websitebetreiber beim Geld verdienen zu unterstützen. Kurz später müssen die Homepage-Tools von MeinWebworker leider aus organisatorischen Gründen eingestellt werden. Seit Ende 2005 können Websitebetreiber bei Ecato kostenlos in wenigen Schritten einen eigenen Marktplatz mit Preisvergleich einrichten und damit verdienen.

Hier geht es weiter

   
Anzeige
Shopping



 
     

Ecato
Das Marktplatz-Netzwerk

© 1998-2012 MeinWebworker. Alle Rechte vorbehalten.
Ein Projekt von Christian Boris Schmidt und Andreas Mauf.
Eine Verwendung der Inhalte in anderen Publikationen, auch auszugsweise,
ist ohne ausdrückliche Zustimmung des Autors nicht gestattet. Impressum


againstchildporn.org - Zusammen gegen Kinderpornographie und Kindermissbrauch im Internet und weltweit!
Kinder sind die Zukunft!