MeinWebworker
   MeinWebworker


   
Seit 1998   
 
Sex, Cracks, Rock & Roll

Für viele ist das Internet durch die Anonymität eine rechtsfreie Zone. So tummeln sich millionen bedenklicher Sites im Netz. Lange war besonders Sex im WWW am gefragtesten, doch auch dieser Trend scheint sich langsam zu wenden…

Sex sells!?!
Dieses Motto gilt auch im weltweiten Datennetz. Sogar besonders, viele Jahre lang war Sex das meist gefragteste Stichwort bei Suchmaschinen. Durch die Überflutung an pornografischen Angeboten, scheint Sex im Web jedoch langsam seinen Rang an andere Inhalte abgeben zu müssen. Vielleicht deshalb will besonders die deutsche Gemeinde der Sex-Seller ihr Schmuddelimage aufbessern. Denn dadurch dass sich Sexualität immernoch im gesellschaftliche “halbdunkel” befindet, haben gerade in diesem Sektor Betrüger freie Hand. So haben die Mächtigen der Branche gemeinsam einen Verhaltenskodex aufgestellt. Diese ausgewählte Gruppe an Adultsites, also Websites für Erwachsene, kämpft nun um gesellschaftliche Anerkennung. Wer seinen “guten Ruf” in der Branche wahren möchte, muss nun laut Kodex auf Auto-Dialer komplett und auf PopUps teilweise verzichten.
Die Nachfrage nach entsprechendem Content besteht nach wie vor, so ist Pay-Content in der Branche Standard. Für freizügige Bilder wird gern bezahlt, für Schlagzeilen des Spiegel jedoch kaum. So gingen 70 Prozent der über 125 Millionen Euro Umsatz des letzen Jahres für bezahlte Inhalte an die Erotikindustrie.

Für Software bezahlen? Warum…?
Seit der Verbreitung der CD-Brenner ringen die Softwareentwickler um Ihre Einnahmen. Breitband-Internet gibt Ihnen nun den Rest.
Besonders auf den Osteuropäischen Servern, findet man ganze Softwarearchive. Microsoftprodukte sind auch hier besonders beliebt, nicht zu letzt wegen ihrer übertriebenen Preise. Warum XP kaufen, wenn man es innerhalb einer knappen Stunde mit ADSL herunterladen kann? So scheint das Motto vieler zu sein…!
Und wer ehrlich ist, ertappt sich sicher auch selbst dabei, Software unerlaubt zu benutzen. Die Versuchung ist zu mindest sehr groß.
Oft muss man nicht mal Vollversionen vom russischen Server laden. Eine Testversion reicht da schon aus. Die kann man offiziell und legal bei den meisten Herstellern z.T. sogar auf CD beziehen. Auf den vielzähligen Websites mit Cracks, Hacks und Cheats, findet man schnell Abhilfe gegen Zeitbeschränkungen. Aber auch Raubkopien sind trotz Kopierschutz lange kein Problem mehr.
Selbst deutsche Verlage werben schon für Hacker-Bücher, diese dienen natürlich nur zur Aufklärung von Sicherheitslücken.

Bravo-Hits…? KaZaA-Hits!
Auch die Milliarden schweren Musikkonzerne schwächeln. Gegen Millionen User kann man sich nicht wehren. Jedoch anstatt diese Entwicklung zu nutzen, stellen sich die Plattenmillionäre gegen zukunftsweisende Techniken. Das Netz schafft sich seine eigenen Standards. Doch die Tauschbörsen und MP3-Seiten im Netz sind oft mehr als Hitparaden. Das Internet ist das größte Musik-Archiv der Welt. Hier findet man Titel, die kein Plattenladen anbietet.
Während sich der Konsument längst in der Zukunft befindet, rennen die großen Musiklabels der Realität hinterher.
Und während sich die Investoren über die Gelderverteilung beim Aufkauf des längst verstorbenen Patienten Napster streiten, wächst die halblegale Konkurenz aus allen Ecken.
Die Industrie wird lernen müssen, dass sich die User im Internet nicht an Kartelle halten. Während Bravo und Co den Teenies diktieren, was “cool” ist, schafft sich die Netzcommunity eigene Trends.
Viele kleine Labels und unbekanntere Künstler nutzen diese Entwicklung, anstatt sich gegenüber Ihrer Fans durchsetzen zu wollen.

Diese Artikel könnten Sie interessieren:
Weitere Kolumnen

(CBS | 13.04.02)

Diskussion zum Thema:

Ein Kommentar zu “Sex, Cracks, Rock & Roll”
  • xarumanx 13.04.02, 13:38

    [Anmekrung: Dieser Kommentar ist zwar im Präsens formuliert, trifft aber nicht auf meine heutige Situation zu, sondern auf die Situation bis vor etwa einem Jahr]
    Ich kann mir sehr gut vorstellen, warum für Software kaum bezahlt wird.
    Es gibt sehr viele Softwareprodukte auf dem Markt, die wirklich brauchbar sind, und für deren Benutzung ich sehr gerne bezahlen würde. Doch um die Software zu kaufen ist es meistens nötig eine Kreditkarte zu besitzen. Und nicht jeder hat eine, oder möchte seine Daten über das Netz preisgeben.

    Es gibt zwar auch oft die Möglichkeit per Nachnahme oder Vorauskasse zu bezahlen, doch beide sind sehr unattraktiv. Neben den hohen Nachnahmegebühren gibt es auch noch oft die Einschränkung auf ein oder zwei Länder. So ist es für mich nahezu unmöglich, in einem deutschen Webshop einzukaufen, und die Waren per Nachnahme nach Österreich verschicken zu lassen.

    Vorauskasse ist deshalb unattraktiv, weil dann eine Lieferung mindestens zwei Wochen, im Regelfall auch noch länger. Ausserdem kommt noch hinzu, dass man nicht weiss, wie sehr man dem Händler vertrauen kann. Es gibt durchaus Fälle, in denen ein Produkt per Vorauskasse berzahlt wurde, doch die Lieferung blieb aus.

    Inzwischen bin ich per Kreditkarte in der Lage, alles was ich wirklich benutzen möchte, auch zu bezahlen. So sehr ich illegale Aktivitäten hasse, ist es teilweise gar nicht anders möglich, eine Software zu benutzen und diese auch zu bezahlen.

    Doch das Problem liegt hier nicht am User selbst, sondern am Bezahlsystem. Kaum jemand hat sich bisher die Mühe gemacht, über ein System nachzudenken, dass Weltweit einsetzbar und gleichzeitig sicher ist (wobei es absolute Sicherheit natürlich nie geben kann).
    Doch genau hier muss die Forschung in Zukunft hingehen. Gleichzeitig sollte auch ein Umdenken bei den grossen Firmen passieren. Nicht nur eine große Auswahl im Geschäft, sondern auch per Web muss verfügbar sein.

    Der größte Schaden entsteht den Software Firmen auch nicht durch einzelne Hacker, die die Software dann per Internet gratis anbieten. Viel gröere Schäden entstehen durch Raubkopierer im grossen Stil, die mehrere hunderttausend Kopien der Software zu einem Dumpingpreis auf den Markt werfen. Inzwischen sind die Kopien schon so gut (es werden auch Lizenzvereinbarungen, Handbücher und Produktschachteln nachgedruckt), dass ein “normaler” Kunde nicht in der Lage ist, richtig von falsch zu Unterscheiden (auch der Hersteller selbst kann nicht mit Sicherheit sagen, ob der CD-Key des Produktes aus der eigenen Schmiede stammt).


 
 
Shopping
Preisvergleich!
Vergleichen Sie jetzt die Preise vieler Produkte und sparen Sie durch den Einkauf im Preisvergleich bei namhaften Händlern. Mehr
       
 
Geschichte
Launch 1998
Christian Boris Schmidt startet als damals 16-Jähriger eine Website bei Geocities mit 5 MB Webspace, um Andere bei der Gestaltung eigener Websites zu unterstützen. Mit Hilfe des Weiterleitungsdienst home.pages.de wird die Seite auch erreichbar unter all.4.home.pages.de.

Eigene Domain 2000
Die Website ist erstmals unter all4homepages.de beim Webhoster Puretec (heute 1&1) erreichbar. Zuvor war die Reservierung einer eigenen Domain für den Schüler kaum bezahlbar.

Relaunch 2001
all4homepages.de bekommt nach mehreren Relaunchs das heutige Gesicht als Magazin. Blau wird zur Hausfarbe. Es folgen regelmäßige Newsberichte.

Homepage-Tools 2002
Andreas Mauf unterstützt ab sofort den Technik-Bereich. Nach einem Hosterwechsel werden für Mitglieder die ersten Homepage-Tools angeboten. Diese sind besonders beliebt, weil sie kostenlos und werbefrei sind. Es folgen die wöchentliche Kolumne und Gewinnaktionen für Mitglieder in Kooperation u.a. mit Canon und diversen Webhostern. Ende 2002 wird der erste, eigene Webserver in Betrieb genommen.

Neuer Name 2003
Zum 5. Geburtstag wurde MeinWebworker als neuer Name bekannt gegeben. Zu diesem Zeitpunkt nutzen mehr als 4.000 Mitglieder aktiv unsere Dienste. Nach dem erfolgreichen Abschluss einer IT-Ausbildung Mitte 2003 kann das Team die Arbeit am Projekt aus finanziellen Gründen nur noch teilweise fortgesetzen.

Übergangsphase 2004
Christian arbeitete seit dem Abschluss zunächst bei Zanox und Andreas machte sich mit der Idee zu Ecato als Einzelunternehmer selbstständig.

Ecato-Gründung 2005
Im Mai gründen Andreas und Christian mit Investoren Ecato, um Websitebetreiber beim Geld verdienen zu unterstützen. Kurz später müssen die Homepage-Tools von MeinWebworker leider aus organisatorischen Gründen eingestellt werden. Seit Ende 2005 können Websitebetreiber bei Ecato kostenlos in wenigen Schritten einen eigenen Marktplatz mit Preisvergleich einrichten und damit verdienen.

Hier geht es weiter

   
Anzeige
Shopping



 
     

Ecato
Das Marktplatz-Netzwerk

© 1998-2012 MeinWebworker. Alle Rechte vorbehalten.
Ein Projekt von Christian Boris Schmidt und Andreas Mauf.
Eine Verwendung der Inhalte in anderen Publikationen, auch auszugsweise,
ist ohne ausdrückliche Zustimmung des Autors nicht gestattet. Impressum


againstchildporn.org - Zusammen gegen Kinderpornographie und Kindermissbrauch im Internet und weltweit!
Kinder sind die Zukunft!