Flash ist ein machtvolles Werkzeug mit dem man sinnvolle Inhalte gerecht aufbereiten kann. Jedoch kommt es für diesen Zweck nur selten zum Einsatz. Oftmals versuchen Amateure mit Flash Ihre schlechten Sites aufzupolieren, ohne Erfolg!
Hallo… und tschüß!
Wer kennt das nicht? Man hört von einer neuen Site im Netz. Ganz toll soll sie auch sein, also tippt man die Adresse in den Browser ein.
Eine nichtssagende weiße Seite wird geladen. Plötzlich erscheint ein riesiges PopUp im Vollbildmodus. Alle Browserfunktionen und -leisten sind verschwunden. Ein Text erscheint: “loading …%”. Man sucht den Ausgang, kein “Fenster schließen” in Sicht. “loading… 100%”, der Bildschirm beginnt zu blinken, atemberaubende Effekte lassen eine Begrüßung in großen Lettern erscheinen.
Das nenne ich das Internet erleben, da wird mir echt schlecht! Und bevor ich einen epileptischen Anfall vor lauter blinken und bitzen bekomme, rette ich mich mit “Alt+F4″. Geschafft, der Alptraum ist vorüber! Das ist Flash…
Blinken, blitzen, funkeln um jeden Preis
Schöne “neue” Technik, obwohl Usability-Profis schon seit Jahren von grafischen Navigationsleisten abraten, erobert nun auch Flash die Menüführung. Wer kein passendes Plug-In hat, am besten in der aktuellsten Version, darf diese Site nicht durchsurfen. Letzer Ausweg: Gibt es hier alternative Textlinks? Nein, und wieder ist ein Besucher verloren gegangen.
Wer mit der Internetpräsenz seinen Lebensunterhalt verdienen will, muss solche peinlichen Fehler mit Recht teuer bezahlen! Auch wenn das Plug-In für Flash mittlerweile bei den populären Browsern standardgemäß integriert ist, darf man nicht davon ausgehen, dass sich das jeder antun will.
Zur besseren Präsentation der Inhalte wird Flash so oder so selten eingesetzt, außer wenn es um Werbebotschaften geht. Doch warum kann nur die Werbeindustrie Flash “sinnvoll” nutzen?
Wozu braucht man schon ein Flash-Gästebuch? Die Einträge werden doch wieder nur als “normaler” Text ausgegeben.
Nur das Drumherum, dass vom eigentlichen Inhalt ablenkt, wird durch Flash-Animationen aufpoliert. Wo liegt da der Sinn?
Wer Flash einsetzt, muss einen guten Grund haben!
Selbst die professionellen Entwickler sehen ein, dass der Einsatz von Flash gut begründet werden muss. Scott Hamiln, ein international gefragter Flash-Designer, sagte in einem exklusiven Interview gegenüber all 4 homepages.de:
“Man sollte einen guten Grund für den Einsatz von Flash haben. Nur um einen süßen oder coolen animierten Button oder Soundeffekte zu haben, ist keine gute Begründung.”
Scott Hamlin hat schon für namhafte Firmen, wie Nokia, Sun Systems und Wrigley’s, Flash-Applikationen entwickelt und ist der Autor mehrerer Bestseller Bücher, wie “Flash 5 Magic”. Scott Hamlin weiß, wovon er spricht! Dem schließe ich mich als absoluter Analphabet in Sachen Flash unkommentiert an!
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Interview mit Scott Hamlin
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(CBS | 26.04.02)



Auch ich sehe derzeit den Sinn in einer Flash-animierten Homepage nicht. Ich habe zwar in den letzten drei Wochen für einen Kunden eine komplette Seite in Flash realisiert, doch das alles nach einer bestehenden HTML Vorlage. Somit ist die Seite sowohl in HTML als auch in Flash verfügba und sieht genau gleich aus. Nur die Seitenübergänge gehen in Flash ein wenig schneller (dafür muss man m Anfang alle Seiten ladn, egal ob man sie braucht) und vielleicht schöner als in HTML.
Trotzdem wäre ich nie auf die Idee gekommen die Seite in Flash zu machen, wenn nicht der Kunde dies ausdrücklich gewünscht hätte.
Ich hatte mich im Zuge des Redesigns meiner Seite kurz mit dem Gedanken gespielt, auch eine Flash-animierte Navigation anzubieten. Ich habe den Gedanken aber zugunsten der Kompatibilität schnell wieder aufgegeben. Ich sehe mir zwar auch ganz gerne eine gut gemachte Flash Seite an, doch bisher ist mir noch keine Seite untergekomen, die ohne Flash nicht realisierbar gewesen wäre.
Wie ihr schon sagt – wer mit flash arbeitet, braucht einen grund. Und ich habe einen. Ich mach damit spiele und ähnliches. Aber eine einzige homepage nur damit? Nur wenn ein kunde das will *g*
HP-Fans.de
HPB Webdesign.
Eine weitere Stellungnahme meinerseits.
Wie ich schon in meinem ersten “Beitrag” erwähnt habe, erstelle ich bestimmte Typen von Spielen und ähnliches damit. Jedoch ohne Blitzen und Blinken, wie es im Artikel vorgestellt ist.
Eher mit ruhigen Animationen und kaum Farblichem Aufwand, denn der kann auch weh tun.
Auch heute – etwa 10 Wochen nach meinem letzten Beitrag – setze ich noch kein Flash für ganze Webseiten ein. Text-Navigationen sind damit praktisch unmöglich, zu große Intros sind für Modem-Nutzer Gift, zu farbige Intros verscheuchen User.
Dafür ist Flash meiner Ansicht nach nicht geschaffen.
HP-Fans.de
Genau!
Flash ist sicher ein wertvolles und zugleich mächtiges Werkzeug. Wie immer, kann man diese Dinge auch für falsche Zwecke “missbrauchen”. Wer braucht ernsthaft schon ein Flash-Gästebuch oder -Counter? Niemand!
Zumal viele Flash in einem sonst unprofessionellen Webangebot einsetzen, um – wie man so schön sagt – ihr “Können” zu beweisen.
Flash darf nicht zum Mittelpunkt werden, es kann das eigentliche Ziel (den Sinn) eines Projektes angemessen unterstreichen. Auf jeden Fall wird Flash mit der Zeit immer mehr zum Weballtag gehören – zielgruppenabhängig.
Letzte Änderung von Christian Boris Schmidt am 11.09.02, 14:32.
Flashshop – der neuste Designtrend.
Schrill, Modern, cooles Design … und vor allem: die USABILITY ist die beste im ganzen Internet.
So oder so ähnlich wird die neuste Erfindung in Zusammenhang mit Flash beworben, so erzählte mir heute ein Freund.
De-Facto ist es aber wieder so: schleimige Intros, kaum Usability, Ladezeit: 3 Minuten mit Modem.
Das Script arbeitet wohl mit PHP und JavaScript zusammen.
Dies nur als Anschluss-Beitrag zu “Flashcountern” und “Flashgästebüchern”
Jonas