Die Tochter der United Internet habe im letzten Halbjahr einen Gewinn vor Steuern von 20 Millionen Euro eingefahren, berichtet de.internet.com. Künftig wolle 1&1 einen zweistelligen Millionenbetrag in ein neues Rechenzentrum in Karlsruhe investieren.
Man habe den Gewinn vor Steuern gegenüber dem Vorjahr verhundertfacht. So betrug er im Vorjahr im gleichen Zeitraum noch 0,2 Millionen Euro. 1&1 trage 3/4 des Umsatzes der Muttergesellschaft United Internet bei.
Laut 1&1 sei man mit fünf Prozent Weltmarktanteil der globale Marktführer im Bereich Webhosting und hoste rund 2,8 Millionen Websites. Da damit eine “kritische Masse” erreicht sei, werde nach Plan im Spätherbst ein zusätzliches Rechenzentrum in Betrieb genommen. In den Bau des neuen Rechenzentrums in Karlsruhe wolle man einen zweistelligen Millionenbetrag stecken.
Vor allem die wachsene Nachfrage nach dezidierten Servern mache diesen Schritt nötig. Derzeit betreue 1&1 mehr als 5000 dieser Server für Kunden des Unternehmens.
Zuletzt machte 1&1 im Streit um das sogenannte “Strato-Rechenzentrum” auf sich aufmerksam. Dieses Rechenzentrum steht ebenfalls in Karlsruhe und beherbergt alle Kundenpräsenzen des Hauptkonkurrenten Strato. Nach der Pleite des Betreibers KPNQwest Germany meldete 1&1 Interesse an einem Kauf dieses Cyber-Centers an. Einen Kauf konnte Strato jedoch durch eine einstweilige Verfügung verhindern. Strato äußerte kartellrechtliche Bedenken.
Links zum Thema:
1&1 Internet AG
United Internet
Strato Medien AG
de.internet.com
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(CBS | 04.09.02)


