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Google weiter auf dem Vormarsch

Zuerst stellt Google kürzlich seine neue Musik-Suche und Google Mail für Handys vor, dann wird die eine Milliarde Dollar schwere Beteiligung an AOL und Übernahmegerüchte um Opera bekannt. In den letzten Tagen geht es also heiß her in der kalifornische Unternehmenszentrale.

Um den Nutzen der Suche für die User zu verbessern reichert Google diese mit Zusatzdiensten an. So folgte nun nach Google News, Froogle, der Produktsuche von Google, und Google Local auch etwas verspätet eine spezielle Musiksuche. Bei entsprechenden Suchanfragen werden, wie in anderen Bereichen auch, über der Trefferliste nützliche Informationen und weiterführende Links ausgegeben. Auch der Musikkauf soll so erleichtert werden. Google Music Search ist derzeit nur in der US-Suche aktiv, wird aber sicher, auch bald nach Europa kommen. Finanziert wird der Dienst wieder durch passende Anzeigen zum Inhalt.

Auch die mobilen Services wurden von Google erweitert. So kann man nun über Google mit dem Mobiltelefon nicht mehr nur nach Bildern und Websites suchen, sondern auch Emails mit Google Mail lesen und absenden. Man benötigt neben einem Gmail-Account ein mobiles Endgerät mit Internetzugang und einem Browser mit SSL und XHTML-Unterstützung. Dieser Dienst ist zunächst in englischer Sprache verfügbar und wurde von Google bislang nicht offiziell vorgestellt.

Als wären die Google eigenen Neuerungen nicht genug, berichten Wirtschaftsmagazine auch von einer strategischen Beteiligung Googles an dem Internetriesen AOL. Damit wirft der Marktführer der Suchmaschinen seine Konkurrenten weiter zurück. Zuletzt war Microsoft bei Time Warner, der Muttergesellschaft von AOL, im Gespräch. Man wollte AOL nutzen, um vor allem die MSN Suche stärker am Markt zu etablieren. Dem hat Google nun wohl einen Strich durch die Rechnung gemacht und lässt sich fünf Prozent des Medienunternehmens eine Milliarde US-Dollar kosten. AOL wolle vor allem mit den Google Werbeprogrammen die zurückgehenden Einnahmen aus dem Internetzugangsgeschäft auffangen.

Der bittere Kampf zwischen Google und Microsoft schlägt sich auch auf den Browser-Markt nieder. So unterstützt Google z. B. Firefox mit einer weltweiten Werbekampagne. Natürlich nicht ganz uneigennützig, denn die beworbene Zugangssoftware wird mit integrierter Google Toolbar ausgeliefert. Außerdem gibt es Gerüchte um eine Übernahme von Opera durch Google. Das norwegische Softwareunternehmen dementiert zwar die Meldungen, aber dieser Zug könnte für die Suchmaschine im Machtkampf gegen Microsoft aufgehen. Es bleibt also auch hier spannend.

Links zum Thema
Google lässt Songs suchen
Google-Mails auf dem Handy
Google macht das Rennen bei AOL
Spekulationen über Browser-Kauf von Google

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Microsoft ziehlt auf Google ab
Kampf der Suchmaschinen: Yahoo schlägt zurück

(CBS | 17.12.05)

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Geschichte
Launch 1998
Christian Boris Schmidt startet als damals 16-Jähriger eine Website bei Geocities mit 5 MB Webspace, um Andere bei der Gestaltung eigener Websites zu unterstützen. Mit Hilfe des Weiterleitungsdienst home.pages.de wird die Seite auch erreichbar unter all.4.home.pages.de.

Eigene Domain 2000
Die Website ist erstmals unter all4homepages.de beim Webhoster Puretec (heute 1&1) erreichbar. Zuvor war die Reservierung einer eigenen Domain für den Schüler kaum bezahlbar.

Relaunch 2001
all4homepages.de bekommt nach mehreren Relaunchs das heutige Gesicht als Magazin. Blau wird zur Hausfarbe. Es folgen regelmäßige Newsberichte.

Homepage-Tools 2002
Andreas Mauf unterstützt ab sofort den Technik-Bereich. Nach einem Hosterwechsel werden für Mitglieder die ersten Homepage-Tools angeboten. Diese sind besonders beliebt, weil sie kostenlos und werbefrei sind. Es folgen die wöchentliche Kolumne und Gewinnaktionen für Mitglieder in Kooperation u.a. mit Canon und diversen Webhostern. Ende 2002 wird der erste, eigene Webserver in Betrieb genommen.

Neuer Name 2003
Zum 5. Geburtstag wurde MeinWebworker als neuer Name bekannt gegeben. Zu diesem Zeitpunkt nutzen mehr als 4.000 Mitglieder aktiv unsere Dienste. Nach dem erfolgreichen Abschluss einer IT-Ausbildung Mitte 2003 kann das Team die Arbeit am Projekt aus finanziellen Gründen nur noch teilweise fortgesetzen.

Übergangsphase 2004
Christian arbeitete seit dem Abschluss zunächst bei Zanox und Andreas machte sich mit der Idee zu Ecato als Einzelunternehmer selbstständig.

Ecato-Gründung 2005
Im Mai gründen Andreas und Christian mit Investoren Ecato, um Websitebetreiber beim Geld verdienen zu unterstützen. Kurz später müssen die Homepage-Tools von MeinWebworker leider aus organisatorischen Gründen eingestellt werden. Seit Ende 2005 können Websitebetreiber bei Ecato kostenlos in wenigen Schritten einen eigenen Marktplatz mit Preisvergleich einrichten und damit verdienen.

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