Im Rahmen einer Anti-Spam-Initiative will Yahoo in Kooperation mit zahlreichen Medienpartnern umfangreich über das Thema Spam, unerwünschte Werbemails, aufklären. Zudem wollen Yahoo, AOL und Microsoft als führende weltweit Internet-Dienstleister Spam gemeinsam bekämpfen.
Am 22. Mai 2003, dem “AntiSpamDay”, soll europaweit in Online- und Offline-Medien rund um das Thema Spam informiert werden. Im Rahmen der Initiative finden Interessierte auf der Website des “AntiSpamDay” neben Berichten zur aktuellen Rechtsprechung auch Expertenforen, eine europaweite Umfrage zum Thema Spam sowie ein “AntiSpamGame”.
Im Zeitraum der gestern gestarteten Initiative, ruft Yahoo die Nutzer auf, die penetrantesten Spam-Mails an die Email-Adresse “antispamday@yahoo.de” zur Analyse weiterzuleiten. Unter den Einsendern wird am “AntiSpamDay” der Spam-Award und damit verbunden ein Urlaub verlost. Die Anti-Spam-Initiative wird von namhaften Medien- und Kooperationspartnern wie z.B. Focus Online und NBC GIGA unterstüzt.
Nach Angaben des Brachendienstes intern.de bildete Yahoo im Vorfeld der Spam-Konferenz der Federal Trade Commission (FTC) zudem eine international bedeutsame Kooperation mit AOL (America Online) und Microsoft (MSN) im Kampf gegen Spam. Die FTC wolle eine Grundlage für mögliche Gesetzgebungsvorhaben schaffen. Die mögliche Selbstregulierung der drei “Großen” könne einer gesetzlichen Regelung “den Wind aus den Segeln nehmen”.
Laut einer Studie des Marktforschungsinstituts Ferris Research erhält fast jeder Dritte Spam, 15 bis 20 Prozent davon sind für Kinder ungeeignet. Der durchschnittliche Email-Nutzer erhielt im Jahr 2002 mehr als 2.200 Werbebotschaften per Email, analysierte der Jupiter Report. Im Jahr 2007 werden es voraussichtlich bis zu 3.600 Spams pro Kopf sein. Der wirtschaftliche Schaden wird immer größer.
Links zum Thema:
Website des AntiSpamDay
Yahoo Deutschland
(CBS | 30.04.03)



Ach nee, ausgerechnet Micro$oft will jetzt gegen Spam vorgehen? Das fällt denen aber reichlich spät ein. Werden doch gerade die @hotmail.com-Addys von M$ extrem gespamt.
Das interessanteste daran ist aber, daß viele Spams eine @msn.com Absenderadresse haben. Wer denkt da schon böses dabei…
?
wenn ne email einen …@msn.com absender hat, heißt es nicht automatisch, dass diese wirklich aus dem hause “microsoft” kommt. es sei denn natürlich, in dieser email wird ein microsoft-produkt beworben.
ansonsten gilt auch hier: trau niemandem, auch mir nicht ;)
Ausgerechnet yahoo!
Ich bin Mitglied in verschiedenen email-groups und wurde vor einiger Zeit von einem Mitglied informiert, daß Yahoo ohne Rückfrage die persönlichen Profile der Mitglieder dahingehend geändert hatte, das Werbemails zulässig seien. Ich war gezwungen, in meinen Profilen manuell die Werbesendungen wieder auszuschliessen. Verhindern, daß ich in Verteilern landete, konnte ich aber nicht mehr.
Ich weiss auch nicht, was yahoo mit den adressen solche “Mitglieder” macht, die ihr Profil auflösen. Die Einstellungen meiner deaktivierter Profile liessen sich nicht kontrollieren.
mvh // bernd