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Kabellos im Biergarten surfen

Das Internet macht nun auch nicht mehr vor dem Biergarten halt. Der erste öffentliche Standort mit drahtlosem LAN, der dem neuen Standard “Greenspot” des Verbandes der deutschen Internetwirtschaft entspricht, ist das Restaurant “New World” in Bielefeld.

Wer in der Bielefelder Szene-Bar gemütlich einen Kaffee trinkt oder sich im dazugehörigen Biergarten ein kühles Helles genehmigt, kann nun dabei im Internet surfen und Emails abrufen. Dabei handelt es sich laut Eco Forum e.V., dem Verband der deutschen Internetwirtschaft, um den ersten Prototyp für das neue “Greenspot”-Funksystem in Deutschland, das demnächst bundesweit eingeführt werden soll.

Wer zum ersten Mal ins “New World” kommt und drahtlos surfen will, werde beim Aufruf des Browsers automatisch zur Anmeldeseite geleitet, müsse dort seine Handynummer eingeben und erhalte dann die persönlichen Zugangsdaten binnen Sekunden per SMS. Die einheitliche Technik soll es ermöglichen, an zahlreichen Standorten in ganz Deutschland eine kabellose Internet-Verbindung über den gewohnten Internet-Provider herzustellen. Die Abrechnung erfolge dann über die monatliche Abrechnung des Anbieters, bei dem man ohnehin Kunde ist.

Über Bielefeld hinaus sollen ab diesem Herbst weitere öffentliche “Greenspots” in Berlin, Hamburg, Frankfurt am Main, München und weiteren Städten in Betrieb folgen. Das vom Verband der deutschen Internetwirtschaft entwickelte Konzept finde zudem auch auf europäischer Ebene Zustimmung. So habe sich Österreich ebenfalls für “Greenspot” entschieden, weitere Länder würden folgen.

Auch in den USA boomt der Markt für drahtlose Internetzugänge. Die sogenannten “Hotspots” werden dort derzeit ebenfalls in zahllosen Hotels, Flughäfen und anderen öffentlichkeitswirksamen Gegenden installiert. Der größte Anbieter von kostenpflichtigen “Hotspots” in den USA ist T-Mobile USA, eine Tochter der Deutschen Telekom, die dort mehr als 2.600 solcher Stellen betreibt. Weitere Anbieter folgen derzeit mit dem Aufbau solcher Netze in ähnlichen Größenordungen.

Links zum Thema:
Eco Forum e.V.
T-Mobile USA

(CBS | 01.07.03)

Diskussion zum Thema:

12 Kommentare zu “Kabellos im Biergarten surfen”
  • chriso 06.07.03, 11:35

    Ob man wirklich auch noch im Biergarten ins Internet muß?:-|

    Prinzipiell jedenfalls ist die Sache mit “Greenspot” natürlich schon eine praktische Sache, soweit und solange der Datenschutz gewährt wird.

    Allen (privaten) Betreibern eines Wireless-Access-Points kann ich nur raten, die Sicherheitseinstellungen zu aktivieren bzw. zu ändern.
    Was man unter Windows2000 z.B. nicht bemerkt, kann jeder DAU als W-LAN-Client unter WindowsXP herrlich nutzen. Ohne Sicherheitsvorkehrungen des Access-Points loggt sich ein XP-Client selbständig ins W-LAN ein OHNE jegliche Kenntnis des Benutzers über dieses Netz. Was in diesem Netz dann ohne Kenntnisse anstellen kann hängt natürlich von den netzinternen Einstellungen ab, aber wie gesagt, selbst ein absoluter DAU kommt schon mal ins Netz.

  • cbs 06.07.03, 13:01

    ich hab wieder so meine Probleme mit den Abkürzungen: WLAN usw. ist klar, aber was heißt denn DAU? ;D

  • chriso 06.07.03, 13:45

    sorry, analog zum (Atomkraft)GAU: Größter Anzunehmender Unfall ist ein DAU der DümmsteAnzunehmendeUser, hier aber von mir absolut nicht abwertend gemeint sondern einfach ein User, der gerade weiß den Computer einzuschalten
    … und hier speziell die PC-Card in den Schacht schiebt und ein paarmal <okay> anklickt und schon ist man mit WinXP im W-LAN

    W-LAN = Wireless LAN = drahtloses lokales Netzwerk
    DAU ist im Usenet üblich, muß durchaus nicht abwertend gemeint sein, denn (fast) jeder hat mal klein angefangen, nur mancher erinnert sich daran nichtmehr ;D

    Letzte Änderung von Chris V. Der Osten am 06.07.03, 13:48.

  • cbs 06.07.03, 14:02

    Okay, jetzt wo Du es sagst, dämmert’s mir auch wieder. Ja, ist einerseit ein großer Vorteil, wenn alles “voll automatisch” geht, andererseits sollte ein Nutzer schon wissen was “er” macht. Ich als Internet-Junkie finde es geil, dass die Greenspots (wie auch GPRS) jetzt im kommen sind. Allerdings stellt sich fürmich dann noch die Kostenfrage. Ich hab eine Flatrate und frage mich, wenn ich dann schon über den selben Anbieter auch wireless surfen kann, ob das in meinen Flattarif fällt, aber das wäre ja zu schön, um wahr zu sein. ;D
    PS: UMTS ist tot, es lebe WLAN! (L)

    Letzte Änderung von Christian Boris Schmidt am 06.07.03, 14:39.

  • amauf 06.07.03, 14:23

    Wo wir doch dabei gerade dabei sind: erzähl was “UTMS” sein soll! ;D

  • cbs 06.07.03, 14:41

    Wir haben ja noch gar keinen Smilie, der einem die Zunge rausstreckt! Ich glaube der muss unbedingt mal her, denn genau das habe ich gerade gedacht, als ich UTMS (jetzt mit Absicht falsch) ausschreiben wollte. ;D

  • amauf 06.07.03, 14:51

    Tja… ich sag nur:

  • cbs 06.07.03, 15:20

    So langsam schweifen wir zu sehr ab, aber unsere Smilies gefallen mir da viel besser! ;D
    PS: Zurück zum Thema…(L)

    Letzte Änderung von Christian Boris Schmidt am 06.07.03, 21:23.

  • chriso 06.07.03, 16:23

    noch nicht ganz Topic:
    W-LAN ersetzt aber sicher weder GPRS noch UMTS, da beide Dienste ja wohl fast flächendeckend eingeführt sind/werden, was mit W-LAN aus kostengründen wohl niemals passieren wird.
    GPRS wird wohl aus wirtschaftspolitischen Gründen (weiterhin) gebremst werden. Wenn GPRS sehr hohe Datenübertragsraten ermöglich, wer braucht dann noch UMTS?
    Laut einem AVM-Mitarbeiter (bei einer Fachhandelstagung vor ein paar(?) Jahren) der auf GSM spezialisiert war, wäre GPRS relativ leicht auf noch mehr Geschwindigkeit zu trimmen und bei Bezahlung über Datenvolumen absolut konkurrenzfähg gegenüber W-LAN (kommt natürlich auf die Preisgestaltung an). Wenn sich 100 Biergartenbesucher gleichzeitig ein W-LAN mit T-DSL teilen ist da nicht mehr viel los ;D

    Mal eine Frage an Bewohner nördlich des Mains und sauber OT:
    Darf man in eure Biergärten auch das eigene Essen mitnehmen und verzehren?

    UMTS: Universal Mobile Telecommunications System
    GPRS: General Packet Radio Service
    GSM: Global system for Mobile communications
    DSL: Digital Subscriber Line
    T-DSL: DSL von der Dt. T elekom
    AVM: :-| AVM GmbH habe ich auch mal gewußt wofür diese AKü steht :-8
    OT: OffTopic, Topic = Thema, off topic = nicht zum Zhema gehörend

    Letzte Änderung von Chris V. Der Osten am 06.07.03, 16:25.

  • lilo 06.07.03, 18:24

    Zu den Kosten habe ich mal alte Nachrichten durchwühlt:

    In Hamburg gibt es eine Firma, die eine Prepaid-Flatrate für einen Mont anbietet, und diese Karte ist zur Zeit noch kostenlos.

    Des weiteren gibt in Hamburg bereits seit 12/2002 diverse Hotspots, kostenlos Nutzung (gesponsort durch Hamburger Firmen).

    Düsseldorf: Ab Juni für drei Monate kostenlos, Konditionen nach der Testphase stehen noch nicht fest.

    Dabei mal in alten Nachrichten hierzu geblättert, W-LAN Tests gibt es ja bereits seit ca. zwei Jahren – die damaligen Anbieter scheinen allerdings schon wieder aufgegeben zu haben.

  • chriso 06.07.03, 18:44

    Äh kostenlos?
    Was bedeutet hier kostenlos? Kostenlos ALLES oder nur kostenlose Teilnahme (Anmeldung) und gebührenpflichtiges Download/Surfen?
    Sonst fahr ich mal kurz nach HH und zieh mir mit dem Notebook per W-Lan mal das Internet auf die HD (naja lohnt sich nicht wirklich und das Internet – vorallem der nicht so ganz legale Bereich – passt nicht auf die HD ;D
    Oder sind diese Hotspots noch so grottenlangsam, dass sich da keiner saugt?
    kostenlos prePAID Flatrate klingt irgendwie seltsam ;-) (jaja ist so üblich, semantisch aber trotzdem ein Schmarrn)

  • lilo 06.07.03, 18:51

    Hi Chris, da ich hier die Links nicht veröffentlichen wollte (Hamburg ist eh schon viel zu voll ;-) – schicke ich sie dir in den Messenger.


 
 
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Launch 1998
Christian Boris Schmidt startet als damals 16-Jähriger eine Website bei Geocities mit 5 MB Webspace, um Andere bei der Gestaltung eigener Websites zu unterstützen. Mit Hilfe des Weiterleitungsdienst home.pages.de wird die Seite auch erreichbar unter all.4.home.pages.de.

Eigene Domain 2000
Die Website ist erstmals unter all4homepages.de beim Webhoster Puretec (heute 1&1) erreichbar. Zuvor war die Reservierung einer eigenen Domain für den Schüler kaum bezahlbar.

Relaunch 2001
all4homepages.de bekommt nach mehreren Relaunchs das heutige Gesicht als Magazin. Blau wird zur Hausfarbe. Es folgen regelmäßige Newsberichte.

Homepage-Tools 2002
Andreas Mauf unterstützt ab sofort den Technik-Bereich. Nach einem Hosterwechsel werden für Mitglieder die ersten Homepage-Tools angeboten. Diese sind besonders beliebt, weil sie kostenlos und werbefrei sind. Es folgen die wöchentliche Kolumne und Gewinnaktionen für Mitglieder in Kooperation u.a. mit Canon und diversen Webhostern. Ende 2002 wird der erste, eigene Webserver in Betrieb genommen.

Neuer Name 2003
Zum 5. Geburtstag wurde MeinWebworker als neuer Name bekannt gegeben. Zu diesem Zeitpunkt nutzen mehr als 4.000 Mitglieder aktiv unsere Dienste. Nach dem erfolgreichen Abschluss einer IT-Ausbildung Mitte 2003 kann das Team die Arbeit am Projekt aus finanziellen Gründen nur noch teilweise fortgesetzen.

Übergangsphase 2004
Christian arbeitete seit dem Abschluss zunächst bei Zanox und Andreas machte sich mit der Idee zu Ecato als Einzelunternehmer selbstständig.

Ecato-Gründung 2005
Im Mai gründen Andreas und Christian mit Investoren Ecato, um Websitebetreiber beim Geld verdienen zu unterstützen. Kurz später müssen die Homepage-Tools von MeinWebworker leider aus organisatorischen Gründen eingestellt werden. Seit Ende 2005 können Websitebetreiber bei Ecato kostenlos in wenigen Schritten einen eigenen Marktplatz mit Preisvergleich einrichten und damit verdienen.

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