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Namensstreit: (Michael) Dell gegen Paul Dell

Der Computerhersteller Dell verlangt vom in Spanien lebenden britischen Webdesigner Paul Dell die Herausgabe seiner Domain dellwebsites.com und 150.000 Euro Schadenersatz. Außerdem solle er für jede Nennung seines Namens “Dell” auf seiner Website 500 Euro zahlen.

Ein kurioser Namensrechtsfall, der das Aufsehen der Öffentlichkeit erregt. Kann ein internationales Unternehmen einer Privatperson verbieten den eigenen Namen auf seiner Website zu nennen? Der gesunde Menschenverstand sagt: nein. Diese Frage wird Paul von einem französischen Gericht entscheiden lassen müssen.

Help Paul Dell

Dort wird die Klage der US-Amerikanischen Computerfirma wegen “unlauterem Wettbwerb” gegen Paul Dell verhandelt. Der Brite, der auf Menorca lebt, wehrt sich auch öffentlich. Auf “help-paul-dell.com” bittet er um finanzielle Unterstützung, um den Prozess gegen den Konzern führen zu können. Mit offenem Ausgang, laut Berichten, habe die erste Anhörung kein Ergebnis gebracht.

Michael Dell hatte 1984 den US-Konzern mit gerade mal 1.000 US-Dollar gegründet und ist seitdem auf Erfolgskurs. So stellt das internationale Unternehmen stolz seinen Vorstandsvorsitzenden auf der Website vor. Angesichts dieser “typisch” amerikanischen Erfolgsstory wirkt die aktuelle Klage gegen einen Einzelunternehmer wie ein schlechter Scherz.

Links zum Thema:
Dell Web Sites
Help Paul Dell

(CBS | 25.02.06)

Diskussion zum Thema:

4 Kommentare zu “Namensstreit: (Michael) Dell gegen Paul Dell”
  • eichbaum 26.02.06, 19:43

    Eine Unverschämtheit sowas! Wenn er nun mal Dell heißt, hat er auch das Recht, seinen Namen im Internet zu nennen. Wo kämen wir denn sonst hin?

    Ich hoffe, dass Dell (die große Firma) dadurch einen ordentlichen Image-Schaden erleidet. Zumal die Computer von Dell wirklich der letzte Mist sind. Da fällt vom CD-ROM Laufwerk bis zur Grafikkarte alles der Reihe nach aus und muss ersetzt werden. >:-|

  • cbs 27.02.06, 09:55

    Die Qualität von Dell-Hardware kann ich leider nicht beurteilen. In Deutschland wäre es aber schon allein wegen der Impressumspflicht unmöglich solch einer Auflage gerecht zu werden, außer man verzichtet ganz auf eine Homepage. :-8

  • maer 04.03.06, 09:50

    Hatte die Stadt Suhl nicht auch einmal auf Herausgabe der Domain “Suhl.de” geklagt? Gut, gehört nicht unbedingt hier her, fiel mir nur so ein…

  • cbs 04.03.06, 11:49

    Kann sein, solche Fälle gab es, ist aber nicht vergleichbar mit dem “Dell”-Streit.


 
 
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Geschichte
Launch 1998
Christian Boris Schmidt startet als damals 16-Jähriger eine Website bei Geocities mit 5 MB Webspace, um Andere bei der Gestaltung eigener Websites zu unterstützen. Mit Hilfe des Weiterleitungsdienst home.pages.de wird die Seite auch erreichbar unter all.4.home.pages.de.

Eigene Domain 2000
Die Website ist erstmals unter all4homepages.de beim Webhoster Puretec (heute 1&1) erreichbar. Zuvor war die Reservierung einer eigenen Domain für den Schüler kaum bezahlbar.

Relaunch 2001
all4homepages.de bekommt nach mehreren Relaunchs das heutige Gesicht als Magazin. Blau wird zur Hausfarbe. Es folgen regelmäßige Newsberichte.

Homepage-Tools 2002
Andreas Mauf unterstützt ab sofort den Technik-Bereich. Nach einem Hosterwechsel werden für Mitglieder die ersten Homepage-Tools angeboten. Diese sind besonders beliebt, weil sie kostenlos und werbefrei sind. Es folgen die wöchentliche Kolumne und Gewinnaktionen für Mitglieder in Kooperation u.a. mit Canon und diversen Webhostern. Ende 2002 wird der erste, eigene Webserver in Betrieb genommen.

Neuer Name 2003
Zum 5. Geburtstag wurde MeinWebworker als neuer Name bekannt gegeben. Zu diesem Zeitpunkt nutzen mehr als 4.000 Mitglieder aktiv unsere Dienste. Nach dem erfolgreichen Abschluss einer IT-Ausbildung Mitte 2003 kann das Team die Arbeit am Projekt aus finanziellen Gründen nur noch teilweise fortgesetzen.

Übergangsphase 2004
Christian arbeitete seit dem Abschluss zunächst bei Zanox und Andreas machte sich mit der Idee zu Ecato als Einzelunternehmer selbstständig.

Ecato-Gründung 2005
Im Mai gründen Andreas und Christian mit Investoren Ecato, um Websitebetreiber beim Geld verdienen zu unterstützen. Kurz später müssen die Homepage-Tools von MeinWebworker leider aus organisatorischen Gründen eingestellt werden. Seit Ende 2005 können Websitebetreiber bei Ecato kostenlos in wenigen Schritten einen eigenen Marktplatz mit Preisvergleich einrichten und damit verdienen.

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