Der Wurm “Bugbear.B” breite sich derzeit mit rasender Geschwindigkeit im Internet aus. Der Computer-Virus könne sogar Antiviren- und Firewall-Software aushebeln, berichten Antivirenspezialisten.
Wird der Wurm ausgeführt suche er auf der Festplatte nach Email-Adressen. Dann füge er an eine willkürlich ausgewählte Datei im Ordner “Eigene Dateien” zusätzlich an die Endung “.pif”, “.exe” oder “.scr” an. Diese neue Datei enthalte dann den Schädling. Zudem erstelle “Bugbear.B” zwei verschlüsselte “.dat”-Files. Dann kopiere er sich in das Windows-Systemverzeichnis mit einem zufälligen Namen, trage sich im Startmenue im Ordner “Autostart” ein und erzeugt ein ausführbares Programm mit der Dateiendung “.dll”.
Besondere Vorsicht sei angebracht, da der Wurm in der Lage sei, Antivirensoftware zu deaktivieren und Firewalls abzuschalten, warnen die Antivirenspezialisten aus dem Hause H+BEDV Datentechnik GmbH. Er habe eine sogenannte Backdoor-Funktion integriert, die über den Port 1080 auf Befehle warte. Somit sei ein Angreifer in der Lage, Programme auszuführen, einzelne Prozesse zu beenden und Systeminformationen zu versenden.
H+BEDV habe bereits ein entsprechendes Update zur Verfügung gestellt. Privatanwender können sich mit der aktuellen Version der kostenlosen “AntiVir Personal Edition” gegen den ungebetenen Besucher schützen. Die aktuelle Version der Virenschutzsoftware stehe zum Download bereit.
Links zum Thema:
H+BEDV Antivirussoftware
Virenbeschreibungen “Bugbear.B”
(CBS | 06.06.03)



Wie ernst zu nehmen sind denn solche Warnungen?
Eigentlich sollte doch jeder, der sich über einen längeren Zeitraum im Internet aufhält, über eine gute Anti-Viren-Software – die immer auf dem aktuellen Stand gehalten wird – verfügen. Mit den aktuellen DSL-Zugängen ist der Einsatz eines Routers mit integrierter Firewall auch von den Kosten her nicht so tragisch. Am Schluß noch ein wenig Sorgfalt walten lassen, und die Viren haben gang ganz wenig Chancen
Oder habe ich bis heute einfach nur Glück gehabt?
Grüße
Oliver Decker
Auch ich wundere mich immer über diese Meldungen. In den letzten drei Jahren habe ich lediglich einmal einen Virus eingefangen – und das war, als ich noch absoluter Beginner war.
Ansonsten hatte ich bisher nur einen Hinweis, dass eine Mail gleich auf dem Server gelöscht wurde, und das war eine Mail, die ich bei Hotmail erhalten und an meinen eigenen E-Mail-Server geschickt hatte, um zu testen, ob mein Virenprogramm auf dem Server, für dass ich extra zahle, auch wirklich funktioniert. Seither – toi toi – nichts passiert.
Und dass, obwohl ich all die “unsicheren” Produkte von Microsoft verwende ;-)