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Neuer Wurm kann Antivirensoftware deaktivieren

Der Wurm “Bugbear.B” breite sich derzeit mit rasender Geschwindigkeit im Internet aus. Der Computer-Virus könne sogar Antiviren- und Firewall-Software aushebeln, berichten Antivirenspezialisten.

Wird der Wurm ausgeführt suche er auf der Festplatte nach Email-Adressen. Dann füge er an eine willkürlich ausgewählte Datei im Ordner “Eigene Dateien” zusätzlich an die Endung “.pif”, “.exe” oder “.scr” an. Diese neue Datei enthalte dann den Schädling. Zudem erstelle “Bugbear.B” zwei verschlüsselte “.dat”-Files. Dann kopiere er sich in das Windows-Systemverzeichnis mit einem zufälligen Namen, trage sich im Startmenue im Ordner “Autostart” ein und erzeugt ein ausführbares Programm mit der Dateiendung “.dll”.

Besondere Vorsicht sei angebracht, da der Wurm in der Lage sei, Antivirensoftware zu deaktivieren und Firewalls abzuschalten, warnen die Antivirenspezialisten aus dem Hause H+BEDV Datentechnik GmbH. Er habe eine sogenannte Backdoor-Funktion integriert, die über den Port 1080 auf Befehle warte. Somit sei ein Angreifer in der Lage, Programme auszuführen, einzelne Prozesse zu beenden und Systeminformationen zu versenden.

H+BEDV habe bereits ein entsprechendes Update zur Verfügung gestellt. Privatanwender können sich mit der aktuellen Version der kostenlosen “AntiVir Personal Edition” gegen den ungebetenen Besucher schützen. Die aktuelle Version der Virenschutzsoftware stehe zum Download bereit.

Links zum Thema:
H+BEDV Antivirussoftware
Virenbeschreibungen “Bugbear.B”

(CBS | 06.06.03)

Diskussion zum Thema:

2 Kommentare zu “Neuer Wurm kann Antivirensoftware deaktivieren”
  • olli_d 21.06.03, 13:29

    Wie ernst zu nehmen sind denn solche Warnungen?

    Eigentlich sollte doch jeder, der sich über einen längeren Zeitraum im Internet aufhält, über eine gute Anti-Viren-Software – die immer auf dem aktuellen Stand gehalten wird – verfügen. Mit den aktuellen DSL-Zugängen ist der Einsatz eines Routers mit integrierter Firewall auch von den Kosten her nicht so tragisch. Am Schluß noch ein wenig Sorgfalt walten lassen, und die Viren haben gang ganz wenig Chancen

    Oder habe ich bis heute einfach nur Glück gehabt?

    Grüße

    Oliver Decker

  • lilo 21.06.03, 14:51

    Auch ich wundere mich immer über diese Meldungen. In den letzten drei Jahren habe ich lediglich einmal einen Virus eingefangen – und das war, als ich noch absoluter Beginner war.

    Ansonsten hatte ich bisher nur einen Hinweis, dass eine Mail gleich auf dem Server gelöscht wurde, und das war eine Mail, die ich bei Hotmail erhalten und an meinen eigenen E-Mail-Server geschickt hatte, um zu testen, ob mein Virenprogramm auf dem Server, für dass ich extra zahle, auch wirklich funktioniert. Seither – toi toi – nichts passiert.

    Und dass, obwohl ich all die “unsicheren” Produkte von Microsoft verwende ;-)


 
 
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Geschichte
Launch 1998
Christian Boris Schmidt startet als damals 16-Jähriger eine Website bei Geocities mit 5 MB Webspace, um Andere bei der Gestaltung eigener Websites zu unterstützen. Mit Hilfe des Weiterleitungsdienst home.pages.de wird die Seite auch erreichbar unter all.4.home.pages.de.

Eigene Domain 2000
Die Website ist erstmals unter all4homepages.de beim Webhoster Puretec (heute 1&1) erreichbar. Zuvor war die Reservierung einer eigenen Domain für den Schüler kaum bezahlbar.

Relaunch 2001
all4homepages.de bekommt nach mehreren Relaunchs das heutige Gesicht als Magazin. Blau wird zur Hausfarbe. Es folgen regelmäßige Newsberichte.

Homepage-Tools 2002
Andreas Mauf unterstützt ab sofort den Technik-Bereich. Nach einem Hosterwechsel werden für Mitglieder die ersten Homepage-Tools angeboten. Diese sind besonders beliebt, weil sie kostenlos und werbefrei sind. Es folgen die wöchentliche Kolumne und Gewinnaktionen für Mitglieder in Kooperation u.a. mit Canon und diversen Webhostern. Ende 2002 wird der erste, eigene Webserver in Betrieb genommen.

Neuer Name 2003
Zum 5. Geburtstag wurde MeinWebworker als neuer Name bekannt gegeben. Zu diesem Zeitpunkt nutzen mehr als 4.000 Mitglieder aktiv unsere Dienste. Nach dem erfolgreichen Abschluss einer IT-Ausbildung Mitte 2003 kann das Team die Arbeit am Projekt aus finanziellen Gründen nur noch teilweise fortgesetzen.

Übergangsphase 2004
Christian arbeitete seit dem Abschluss zunächst bei Zanox und Andreas machte sich mit der Idee zu Ecato als Einzelunternehmer selbstständig.

Ecato-Gründung 2005
Im Mai gründen Andreas und Christian mit Investoren Ecato, um Websitebetreiber beim Geld verdienen zu unterstützen. Kurz später müssen die Homepage-Tools von MeinWebworker leider aus organisatorischen Gründen eingestellt werden. Seit Ende 2005 können Websitebetreiber bei Ecato kostenlos in wenigen Schritten einen eigenen Marktplatz mit Preisvergleich einrichten und damit verdienen.

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