Von Januar bis März 2003 wurden im Internet 66,2 Millionen Euro für Werbung ausgegeben. Das entspreche einem Plus von 37,5 Prozent zum Vergleichszeitraum des Vorjahres, berichtet die Nielsen Media Research in Hamburg heute.
Seit Beginn des Jahres 2003 sei kontinuierlich mehr Geld in Online-Werbung investiert worden. Im März gaben Werbetreibende laut einer aktuellen Studie des Marktforschungsunternehmens mit über 28 Millionen Euro 36,7 Prozent mehr für Werbung im Internet aus als im selben Monat des Vorjahres.
Zu den am stärksten beworbenen Marktkategorien des ersten Quartals würden Dienstleistungen mit über 13,5 Millionen Euro (plus 35,5 Prozent), gefolgt von Handel und Versand mit 11,8 Millionen Euro (plus 82,1 Prozent). Finanzdienstleistungen legten um 67,6 Prozent, Telekommunikation um 70,8 Prozent sowie Verkehrsmittel und -einrichtungen um 33,2 Prozent zu. In diesen Marktkategorien seien knapp 70 Prozent des Online-Werbeumsatzes generiert worden. Insgesamt habe der Online-Bereich 1,7 Prozent des gesamten Werbeetats betragen.
Die Nielsen Online-Werbestatistik basiere auf monatlichen Meldungen von aktuell 18 Vermarktern zu Bruttowerbeaufwendungen im Online-Bereich. Derzeit umfasse sie Brutto-Werbeumsätze, die auf über 700 Sites erzielt werden. Damit werde eine Abdeckung zwischen 70 und 80 Prozent des gesamten Internetwerbemarktes in Deutschland erreicht.
Links zum Thema:
Nielsen Media Research
(CBS | 10.04.03)



Ja, die haben sicherlich Recht – das merke ich als Enduser doch am meisten: Manche Sites sind nicht mehr richtig navigierbar. Popup da, Banner hier…
Sites mit diesen kapitalistischen Auswüchsen sind aber immer noch die Ausnahme. Ich sehe nur in solchen einen Zusammenhang mit dem Zuwachs der Investitionen und dem Zuwachs an Bannern auf einzelnen Sites – viel mehr sehe ich einen Zusammenhang zwischen der Zahl der Internetuser und Websitebetreiber und dem Zuwachs an Investitionen.
Jonas