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Untersuchung: Internet für Stellensuchende unverzichtbar

Online-Kanäle sind heutzutage für die Jobsuche wichtiger als traditionelle Medien, dies belege eine aktuelle Umfrage des Karriere-Netzwerks Monster und der Universität Frankfurt am Main. Das Arbeitsamt habe für die meisten der Befragten ausgedient.

Wenn deutsche Arbeitnehmer heute auf Stellensuche gehen, würden sie in erster Linie das Internet nutzen und dabei insbesondere
Online-Anzeigen übergreifender Stellenbörsen und in schwächerer Form
Anzeigen auf Unternehmens-Homepages bevorzugen. Dies seien zwei Kernergebnisse einer Untersuchung der Bewerbungspraxis in Deutschland, berichtet Monster Deutschland heute anlässlich der Fachmesse “Personal und Weiterbildung” in Wiesbaden.

Das Karriere-Netzwerk Monster Deutschland habe gemeinsam mit dem Institut für Wirtschaftsinformatik der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main in der zweiten April-Hälfte eine Umfrage unter 6.239 Internetnutzern durchgeführt. Am häufigsten würden Arbeitsplatzsuchende das Internet zur Jobsuche nutzen. 64 Prozent der Befragten würden Anzeigen in Internet-Stellenmärkten, 34 Prozent Stellenabgebote auf Unternehmensseiten “häufig” oder “sehr häufig” beid er Suche nach Jobs in Anspruch nehmen. Auf Stellenannoncen in Printmedien greifen der Umfrage zufolge 52 Prozent der Stellensuchenden ebenso häufig zurück.

Nahezu gleichauf liegen die drei genannten Quellen bei der Beurteilung ihrer Effektivität für die Jobsuche. Als beliebtester Bewerbungskanal würden Online-Stellenbörsen gelten. 61 Prozent gaben an, diesen Weg der ersten Kontaktaufnahme zum Arbeitgeber zu bevorzugen. Gefolgt von 35 Prozent, die sich direkt über die Unternehmenshomepage bewerben. 51 Prozent verwenden hierzu lieber herkömmliche Emails, während 46 Prozent für Ihre Bewerbung die vorgefertigten Bewerberformulare nutzen. Ihr deutliches Misstrauen hätten die Befragten dem Arbeitsamt ausgesprochen.

Monster sei mit mehr als 21 Millionen Lebensläufen und rund 51,4 Millionen Besuchen pro Monat das weltweit größte Karriere-Netzwerk im Internet. Das globale Monster-Netzwerk umfasse 22 nationale Websites mit lokalen Inhalten auf vier Kontinenten. Bei Monster Deutschland finde man mehr als 308.000 Lebensläufe von Stellensuchenden.

Links zum Thema:
Monster Deutschland
Johann Wolfgang Goethe-Universität

(CBS | 22.05.03)

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Geschichte
Launch 1998
Christian Boris Schmidt startet als damals 16-Jähriger eine Website bei Geocities mit 5 MB Webspace, um Andere bei der Gestaltung eigener Websites zu unterstützen. Mit Hilfe des Weiterleitungsdienst home.pages.de wird die Seite auch erreichbar unter all.4.home.pages.de.

Eigene Domain 2000
Die Website ist erstmals unter all4homepages.de beim Webhoster Puretec (heute 1&1) erreichbar. Zuvor war die Reservierung einer eigenen Domain für den Schüler kaum bezahlbar.

Relaunch 2001
all4homepages.de bekommt nach mehreren Relaunchs das heutige Gesicht als Magazin. Blau wird zur Hausfarbe. Es folgen regelmäßige Newsberichte.

Homepage-Tools 2002
Andreas Mauf unterstützt ab sofort den Technik-Bereich. Nach einem Hosterwechsel werden für Mitglieder die ersten Homepage-Tools angeboten. Diese sind besonders beliebt, weil sie kostenlos und werbefrei sind. Es folgen die wöchentliche Kolumne und Gewinnaktionen für Mitglieder in Kooperation u.a. mit Canon und diversen Webhostern. Ende 2002 wird der erste, eigene Webserver in Betrieb genommen.

Neuer Name 2003
Zum 5. Geburtstag wurde MeinWebworker als neuer Name bekannt gegeben. Zu diesem Zeitpunkt nutzen mehr als 4.000 Mitglieder aktiv unsere Dienste. Nach dem erfolgreichen Abschluss einer IT-Ausbildung Mitte 2003 kann das Team die Arbeit am Projekt aus finanziellen Gründen nur noch teilweise fortgesetzen.

Übergangsphase 2004
Christian arbeitete seit dem Abschluss zunächst bei Zanox und Andreas machte sich mit der Idee zu Ecato als Einzelunternehmer selbstständig.

Ecato-Gründung 2005
Im Mai gründen Andreas und Christian mit Investoren Ecato, um Websitebetreiber beim Geld verdienen zu unterstützen. Kurz später müssen die Homepage-Tools von MeinWebworker leider aus organisatorischen Gründen eingestellt werden. Seit Ende 2005 können Websitebetreiber bei Ecato kostenlos in wenigen Schritten einen eigenen Marktplatz mit Preisvergleich einrichten und damit verdienen.

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