Bei der Vielzahl an Hostern und verschiedenen Paketen fällt die Wahl meist sehr schwer. Worauf Sie bei der Wahl achten sollten und welche Kosten auf Sie zukommen, erfahren Sie nachfolgend.
Was benötigen Sie?
Bei der Wahl des richtigen Providers ist vor allem wichtig, dass Sie sich im Klaren sind, welche Leistungen Sie unbedingt brauchen und auf was Sie auch verzichten können. Ein “all-inclusiv” Angebot für wenig Geld gibt es nicht!
Planen Sie eine private, einfache Homepage über sich selbst, genügt ein Visitenkarten-Paket einer der sogenannten “Massenhoster” wie 1&1 Puretec. Bei professionellen Projekten müssen Sie jedoch meist bestimmte Leistungen in Anspruch nehmen, die Sie beim “Billighoster” nicht bekommen.
Wieviel Platz Sie brauchen
Der Webspace an sich ist wohl das günstigste, jedoch benötigt man für eine kleine “über mich” Website kaum mehr als 5 MegaByte. Selbst all 4 homepages.de kommt zur Zeit mit weniger als 10 MB aus. Das ändert sich jedoch ganz bedeutend, wenn Sie Downloads anbieten wollen – da sind 200 MB schnell belegt. Sie müssen also abwägen und am besten mal überprüfen, wieviel Ihre Homepage bei Ihnen auf dem Rechner verbraucht.
Viele Besucher erzeugen viel Traffic
Das wahrscheinlich Teuerste an einer Internetpräsenz ist das Übertragungsvolumen, das Sie beim Hochladen der Dateien und vor allem Ihre Besucher beim Herunterladen, also beim Betrachten Ihrer Website, benötigen.
In der Regel enthalten Webspace-Pakete schon ein Gewisses monatliches Übertragungsvolumern, also Traffic, im GigaByte-Bereich. Das reicht eigentlich für jede private Website mit bis zu 100 Besuchern pro Tag. Jedes weitere GB kostet rund 10 bis 15 Euro. Auch hier spielt es eine bedeutende Rolle, ob Sie Downloads anbieten. Eine gut laufende Downloadpage verbraucht sicher mehr als 3 GB Traffic pro Monat. Achten Sie also besonders auf das enthaltene Trafficvolumen, so wie auf die Transferpreise bei Überschreitung.
Serverseitige Programmiersprachen
Möchten Sie eine dynamische Website veröffentlichen, muss Ihr Webhoster eine serverseitige Programmiersprache, wie Perl (CGI), PHP oder SSI unterstützen. Da der Server dann dynamsich Inhalte zusammenstellt, belastet dies dessen Rechenleistung erheblich, daher wird so etwas meist nur bei Profi-Paketen angeboten. Hierbei sollten Sie beim Vergleich mehrerer Angebote auch auf die zur Verfügung stehende Laufzeit für Ihre Programme, so wie auf den maximalen Arbeitsspeicher achten. Einige Anbieter schließen bestimmte Anwendungen, wie Chats, die viel Rechenleistung benötigen, aus.
So viel darfs kosten
Je nach Anspruch kostet Webspace meist mindestens 3 Euro. Nach oben ist, wie immer im Leben, kein Ende gesetzt. Jedoch sollten sich die monatlichen Hostingkosten unter 50 Euro befinden, außer Sie planen ein sehr großes, professionelles gewerbliches Projekt mit eigenem Server.
Unlimitiert gibt es nichts!
Auch wenn es immer wieder versprochen wird, unbegrenzte Features gibt es nicht. Vor allem unlimitiertes Trafficvolumen ist einfach unrealistisch, oder hat Ihnen schon einmal jemand einen Luxuswagen geschenkt?
Spätestens wenn es für Ihren Hoster zu teuer wird werden Sie merken, dass er das nicht lange mitmachen wird.
Werden Sie selbst Webhoster
Einige Provider bieten Ihren Kunden auch die Möglichkeit Reseller, also “Wiederverkäufer”, zu werden und selbst als Hoster aufzutreten. Der eigentliche Webhoster tritt dann in den Hintergrund, so dass Ihre Kunden nichts davon mitbekommen.
Links zum Thema:
1&1 Puretec – Webhosting besonders für Einsteiger zu günstigen Preisen
domain)factory – Werden Sie Reseller für nur 15 Euro
Hosting Preis-Vergleich – günstiges Webhosting im Überblick
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Hallo!
Noch ein Link, der meiner Meinung nach nicht fehlen darf:
http://www.webhostlist.de
- Hier können Sie sich Informationen zu fast jedem Webhoster anschauen, und auch Bewertungen von anderen Usern einsehen. Ebenfalls ist ein Speed-test vorhanden :)
“Planen Sie eine private, einfache Homepage über sich selbst, genügt ein Visitenkarten-Paket einer der sogenannten “Massenhoster” wie 1&1 Puretec. Bei professionellen Projekten müssen Sie jedoch meist bestimmte Leistungen in Anspruch nehmen, die Sie beim “Billighoster” nicht bekommen.”
>> Meiner Meinung nach sollte man gerade dann, wenn man ein privates, einfaches Projekt plant, nicht auf einen Massenhoster zurückgreifen, da dort Anfänger nichts mit dem Support anfangen können oder die Support-Kosten zu teuer sind.
“Der Webspace an sich ist wohl das günstigste, jedoch benötigt man für eine kleine “über mich” Website kaum mehr als 5 MegaByte. Selbst all 4 homepages.de kommt zur Zeit mit weniger als 10 MB aus. Das ändert sich jedoch ganz bedeutend, wenn Sie Downloads anbieten wollen – da sind 200 MB schnell belegt. Sie müssen also abwägen und am besten mal überprüfen, wieviel Ihre Homepage bei Ihnen auf dem Rechner verbraucht. “
>> Da kann ich euch nur beipflichten, zusätzlich zu den Downloads würde ich noch Bilderarchive und Newsserver hinzufügen, da diese (mit Bildupload) doch auch ins Gewicht fallen können. Das wird häufig unterschätzt.
Das wahrscheinlich Teuerste an einer Internetpräsenz ist das Übertragungsvolumen, das Sie beim Hochladen der Dateien und vor allem Ihre Besucher beim Herunterladen, also beim Betrachten Ihrer Website, benötigen.
>> Da es keine allgemeingültige Berechnungsformel für so etwas gibt, ist es in der Tat sehr schwierig, seinen Traffic einzustufen. Man sollte also lieber zu viel oder zu wenig nehmen.
Jonas