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Was ist ein Partnerprogramm? Welche Arten gibt es?

Das “Partnerprogramm” wurde sozusagen von Amazon erfunden. Heute gibt es vier Arten von Partnerprogrammen, wobei nur drei in der Praxis relevant sind. Das grosse Geld wird heute mit Verkaufsprovisionen gemacht, nachdem ein neuer Kunde geworben wurde…

Ein Partnerprogramm ist eine Werbepartnerschaft
Das Prinzip ist simpel: Partei 1 und Partei 2 haben ein Abkommen. Partei 1 erbringt eine Leistung für Partei 2. Partei 2 honoriert daraufhin die Leistung von Partei 1, und zwar mit Geld.
Homepagebetreiber machen auf ihrer Homepage Werbung für den Partner und erhalten bei Erfüllung der Werbebedingung eine Provision, also eine Werbekostenerstattung. Diese ist fast immer Erfolgsabhängig, d.h. eine Vergütung erfolgt erst bei Erfolg – wenn z.B. ein Neukunde vermittelt wurde

Erfolgsorientierte Vergütung
Man unterscheidet allgemein in die folgenden drei erfolgsorientierten Vergütungsmodelle. So wird bei dem Prinzip “Pay-per-click” jeder vermittelte Websitebesucher mit einem pauschalen Betrag vergütet. Es handelt sich dabei meistens um einen Betrag von 0,01 bis 0,10 Euro.
Bei “Pay-per-lead” wird für jede Vermittlung (lead) gezahlt. Beispiele für eine Vermittlung können eine neue Mitgliedschaft, das Abonnieren eines Newsletters oder das Ausfüllen eines anderen Formulars sein. Typisch liegen die Vergütungen bei ca. 0,25 bis 1,00 Euro. Es gibt aber auch Partner, die einen zweistelligen Eurobetrag als Provision für eine Mitgliedschaft zahlen.
Das “Pay-per-sale”-Prinzip kennt man schon aus dem Offline-Leben. Man verkauft ein Produkt und bekommt einen Anteil des Umsatzes als Provision. Hier gibt es grosse Spannweiten: Von 3% bei Reise-Unternehmen oder Versandhäusern bis zu 80% bei rein virtuellen Diensten.
Die Vergütung für Einblendungen, also “Pay-per-view” hat sich bei kleineren Partnern als unrentabel herausgestellt und wird i.d.R. nur von wirklich grossen Portalen benutzt, da hier nicht auf Erfolgsbasis abgerechnet wird.
Natürlich gibt es auch Kombinationen: “Click-lead”-Programme oder “Click-sale”-Programme gehören heute genauso zur Tagesordnung wie “reine” Programme einer Art.

Welches Partnerprogramm?
Es ist ganz wichtig, dass man ein Partnerprogramm wählt, welches zur Zielgruppe der eigenen Website passt. Zum Beispiel sollte ein Musikportal eine Kooperation mit einem CD-Versand eingehen. Da der derzeitige Trend Richtung “Ein-Themen-Websites” geht, versammelt sich auf jeder solchen themenorientierten Website eine spezielle, individuelle Gruppe. Nun sucht man sich ein Partnerprogramm, welches Produkte für genau diese Zielgruppe anbietet und versucht seine Zielgruppe mit dem entsprechenden Produkt anzusprechen.

Links zum Thema:
Auswahl an lohnenden Partnerprogrammen

(Gast | 21.12.02)

Diskussion zum Thema:

8 Kommentare zu “Was ist ein Partnerprogramm? Welche Arten gibt es?”
  • hpfans 22.12.02, 10:53

    Meinen Erfahrungen nach gibt es nur zwei wirklich lohnende Arten von Partnerprogrammen bzw. Arten, sich zu Refinanzierung – durch Bereitstellung von AdKlick und AdView-Plätzen.

    Pay-Per-Lead hat zwar viel höhere Bezahlungssummen, zumindest im Durchschnitt. Allerdings ist die Chance, dass man an diese kommt sehr gering.

    0190-Beteiligungen sind mit mir sowieso nicht zu machen.

    Pay-Per-Klick (AdKlicks) hingegen sind je nach anbieter sehr lohnend. Zwar sind die Bezahlungen geringer (zw. 1Ct. und 9 Ct.), aber dafür ist die Klickrate höher, was es wieder ausgleicht, wenn nicht übertrifft.

    AdViews lohnen nur für große Seiten, also so mit 30.000 Besuchern + x/ mtl. Ich hatte mal den Durchschnittswert von 1,30 DM oder Euro (weiß ich nicht mehr genau) für Tausend Views im Kopf. Damit ließe sich schon was verdienen …

    Jonas

  • cbs 22.12.02, 14:16

    Ach, bei großen Protalen bezahlt man je nach Werbemittel mal eben 30 Euro TKP (=1000 Views). Ich verstehe auch die Auffassung gegenüber Pay-per-Lead und -Sale, aber ehrlich gesagt kann man da im Endeffekt mehr draus machen bzw. rausholen. Glaub mir, ich kenn mich damit jetzt schon ein bissle aus…;-)

  • hpfans 22.12.02, 18:14

    Das glaube ich dir schon, aber ausgehend von manchen Zielgruppen werden viele Leute nicht interessiert sein, woanders sich anzumelden, wenn das Themengebiet nicht passt oder das Themengebiet das gleiche wie das der eigenen Seite ist.

    Jonas

    Letzte Änderung von Jonas Hahn am 08.02.03, 08:42.

  • cbs 22.12.02, 18:23

    Gerade wenn ich an Dein Projekt denke, passt das Sale-Programm von Amazon doch wie die Faust auf’s Auge. ;D

    Das “schnelle” Geld macht man eher mit Klicks, aber richtig verdienen kann man langfristig nur über Leads bzw. Sales. ;-)

  • hpfans 22.12.02, 18:32

    Stimmt, langfristig schon. Aber als Webmaster muss man – besonders wenn ich an mein Projekt denke :-) – sehr kurzfristig denken. Ich könnte mich nicht durch den AmazonShop alleine refinanzieren. Dafür sind wirklich Klicks&Views nötig!

    Aber etwas Grundsätzliches, von dem ich denke, dass wir übereinstimmen: das große Geld wird man weder über Leads noch über Klicks machen. Wie oben angeklungen, dient so etwas z. B. zur Refinanzierung – aber dafür taugt es gut!

    Jonas

  • ribok 22.12.02, 19:26

    Das grosse Geld wird bekanntermassen mit Sale-Programmen gemacht, und zwar ausschliesslich über die erste Ebene, da diese die grössten Provisionen bringt.

    View- und Click-Programme eignen sich meiner Meinung nach zur Überzeugung von Kritikern gegenüber dem Geldverdienst im Internet, da man da sehr schnell Erfolge sieht.

    Wer aber schon mal die richtige Zielgruppe mit dem richtigen Sale-Programm gekreuzt hat, weiss, dass Klickerträge von über 1 Euro keine Illusion sind – Folgeprovisionen nicht eingerechnet !

    Und schon alleine die Tatsache, dass die meisten Sale-Programme mehrstufig sind, man also an den geworbenen Vertriebspartnern mitverdient, lässt vor allem Click-Programme alt aussehen.

    Ist man auf schnellen und stetigen Ertrag angewiesen, würde ich selbstverständlich auch 1-2 Click-Programme auf der Website bewerben. Will man sich aber wirklich was verdienen, muss man sich schon andere Gedanken machen…

    Letzte Änderung von Remo Uherek am 22.12.02, 19:30.

  • fred 07.02.03, 18:58

    Früher dachte auch ich immer, dass ich mit der Click und View-Variante viel besser dastehe.
    Bei den Views sei gesagt, dass es nicht mehr viele Bieter gibt. Was nützt es ihnen auch, wenn ihr Banner angezeigt wird und keiner kauft?
    Ich hab aber auch noch kein Geld bekommen mit der Sale-Variante.
    Aber dies ist die einzigst wirklich richtige Sache, die den Anzeigern und den Betreibern was einbringt. Jeder klickt mal auf ein Banner, aber ob er dann was kauft ist ungewiss. Wenn ein Kommender was kauft, wird der Werbende belohnt. Das ist das einzigst richtige! :-)

    Fred

  • ribok 01.03.03, 09:21

    Auf der anderen Seite sind durch die Bannerflaute die Preise so tief gerutscht, dass View-Werbung vielleicht doch wieder wirtschaftlich geworden ist. Es gibt viele Firmen, die bei den grossen Click-Anbietern wie Valueclick Kampagnen starten. Hat man den passenden Websiteauftritt dazu, lässt sich damit aber auch sehr gut Geld verdienen.

    Man muss aber immer bedenken, dass das Geldverdienen im Internet zu Beginn kein Zuckerschlecken ist. Man muss sich seine Strukturen schon zuerst aufbauen, bis man einmal Bares sehen kann. Dazu bedarf es natürlich sehr viel Zeit und Arbeit, die man zuerst investieren muss. Von nichts kommt ja bekanntlich nichts. Hat man aber seine Strukturen (sprich Traffic) aufgebaut, steht einem langfristigen finanziellen Erfolg nichts mehr im Wege…


 
 
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Geschichte
Launch 1998
Christian Boris Schmidt startet als damals 16-Jähriger eine Website bei Geocities mit 5 MB Webspace, um Andere bei der Gestaltung eigener Websites zu unterstützen. Mit Hilfe des Weiterleitungsdienst home.pages.de wird die Seite auch erreichbar unter all.4.home.pages.de.

Eigene Domain 2000
Die Website ist erstmals unter all4homepages.de beim Webhoster Puretec (heute 1&1) erreichbar. Zuvor war die Reservierung einer eigenen Domain für den Schüler kaum bezahlbar.

Relaunch 2001
all4homepages.de bekommt nach mehreren Relaunchs das heutige Gesicht als Magazin. Blau wird zur Hausfarbe. Es folgen regelmäßige Newsberichte.

Homepage-Tools 2002
Andreas Mauf unterstützt ab sofort den Technik-Bereich. Nach einem Hosterwechsel werden für Mitglieder die ersten Homepage-Tools angeboten. Diese sind besonders beliebt, weil sie kostenlos und werbefrei sind. Es folgen die wöchentliche Kolumne und Gewinnaktionen für Mitglieder in Kooperation u.a. mit Canon und diversen Webhostern. Ende 2002 wird der erste, eigene Webserver in Betrieb genommen.

Neuer Name 2003
Zum 5. Geburtstag wurde MeinWebworker als neuer Name bekannt gegeben. Zu diesem Zeitpunkt nutzen mehr als 4.000 Mitglieder aktiv unsere Dienste. Nach dem erfolgreichen Abschluss einer IT-Ausbildung Mitte 2003 kann das Team die Arbeit am Projekt aus finanziellen Gründen nur noch teilweise fortgesetzen.

Übergangsphase 2004
Christian arbeitete seit dem Abschluss zunächst bei Zanox und Andreas machte sich mit der Idee zu Ecato als Einzelunternehmer selbstständig.

Ecato-Gründung 2005
Im Mai gründen Andreas und Christian mit Investoren Ecato, um Websitebetreiber beim Geld verdienen zu unterstützen. Kurz später müssen die Homepage-Tools von MeinWebworker leider aus organisatorischen Gründen eingestellt werden. Seit Ende 2005 können Websitebetreiber bei Ecato kostenlos in wenigen Schritten einen eigenen Marktplatz mit Preisvergleich einrichten und damit verdienen.

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